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01. Dezember 2025 – Umzug nach La Majorera

Um 10 Uhr reisten wir am La Oliva Inn ab. Die Besitzerin Gabi verabschiedete uns herzlich und wir fanden es schade, dass wir für eine Nacht nochmals umziehen mußten. Wir hatten noch 2 Stunden Zeit bis wir an unserer neuen Unterkunft erwartet wurden, so fuhren wir noch nach Vallebrón. In Google Maps war dort eine Quelle Fuente de Tababaire eingezeichnet, die wir uns ansehen wollten. 

Es ging auf einer Teerstrasse den Berg hoch, die Strasse wurde zum Feldweg und immer enger. Links ging es fast senkrecht hinunter und an umdrehen war nicht mehr zu denken. Wir mußten also hoffen, dass am Ende des Wegs eine Möglichkeit zum Wenden bestehen würde. Wir waren sehr überrascht, als wir am Ende dieses Wegs eine Mini-Quelle voller Mosquito-Larven, aber auch einen Mirador mit fantastischer Aussicht und sogar 2 Höhlenwohnungen vorfanden. Hier wurde viel EU-Geld investiert, um einen Ort zu verwirklichen, den kaum jemand besucht. Wir konnten glücklicherweise gut wenden und schauten uns dann die Umgebung an. Karin telefonierte sogar noch einige Zeit mit Christel in Tübingen. 

Während Karin telefonierte, ging ich den kleinen Weg um den Berg herum und beobachtete einen Raubvogel – vermutlich einen Mäusebussard, der hoch am Himmel stand und gelegentlich im Sturzflug zu Boden ging. Leider hielt er immer grosse Abstand. Die Fotos sind daher nicht sehr perfekt. In dem kargen Hang wuchsen auch irgendwelche Zwiebelgewächse – keine Blüte, daher können wir sie nicht einordnen.

Vom Mirador hatte man einen schönen Blick auf die beiden Vulkane, die wir bestiegen hatten.

Pünktlich zum Mittag erreichten wir unsere neue Unterkunft in Villaverde, das nur 3,5 km von La Oliva Inn entfernt lag. Das Tor zum Hof musste von Hand aufgeschoben werden, da es gerade einen Stromausfall gab. Wir wurden in die Garage geführt, es ging schräg nach unten, wo an der linken Seite 2 Zimmertüren waren. Unser „Maisonette Studio“ lag also im Keller, keine Fenster, eine Kochnische mit Waschmaschine am Eingang. Neben dem Bett ging es in das funktional eingerichtete Badezimmer. Hätten wir die Bilder bei Booking.com richtig angeschaut, hätte uns auffallen können, dass es keine Fenster gibt. Na ja, für eine Nacht war es ok. Das Zimmer kostete 51 € für die Nacht, aber es wurden zusätzlich 50 € Reinigung verlangt.

Das Zimmer war noch nicht fertig geputzt. Daher gingen wir erst noch einen Kaffee trinken in der nahegelegenen Panaderia. Beim Auspacken fiel der grosse Hund, der das Areal bewachte, Karin fast an. Wir brachten unser Gepäck ins Zimmer und fuhren dann zum Strand in El Cotillo. Wir wollten noch ein letztes Bad im Meer nehmen.

Vorher fuhren wir aber noch zu den Stränden im Süden von El Cotillo, die alle unterhalb von Steilhängen liegen und wegen Strömungen zum Baden kaum geeignet sind. Sie sind ein Eldorado für Surfer und Kiter. Wir standen also oben am Abhang und überlegten noch, ob wir runtergehen und uns etwas in die Sonne legen, da wechselte das Wetter, die Sonne verschwand hinter Wolken und wir beeilten uns zurück zum Auto zu gehen. Dort fuhr gerade ein Auto weg, das machte uns aber nicht misstrauisch (nächsten Beitrag lesen).

Wir fuhren, obwohl es zu nieseln begann, an den Strand La Concha im Norden, um noch ein Bad im Meer zu nehmen. Wir zogen uns wegen des Winds im Auto um, gingen zum Meer und stiegen wirklich ins Wasser, da Aussicht auf einen Phase mit blauem Himmel bestand. Das Wasser war wärmer als der kalte Wind draussen. Nach einigen Minuten gingen, nein, rannten fast zum Auto und das Anziehen dauerte länger als die Zeit, die wir im Meer verbracht hatten. Egal, das Bad war es uns wert.

Es war inzwischen 15:30 Uhr und wir fuhren dann gleich zum Restaurant Nānā, zum Mittagessen. Es war Happy Hour, daher gab es 2 Gläser Rotwein für die Bestellung eines Glases. Karin trank einen heissen Tee und einen der beiden Rotweine. Pinsa andalusia und Burger schmeckten gut. Wir warteten bei einem weiteren Getränk den Sonnenuntergang ab und fuhren dann in unser „Verlies“. 

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