05. März 2025 – Tavira
Noch ein paar Impressionen vom Camping Nirwana, den wir gegen 11 Uhr verliessen. Das Moskitonetz, das über dem Gestänge der Kuppel hing, liess ahnen, wie es im Sommer mit Moskitos bestellt ist. Vor dem Camping waren wieder schön blühende Sträucher, die wir als Zistrosen identifiziert haben.







Wir fuhren über die Autobahn wieder nach Portugal. Die Farbe des Himmels auf dem Foto mit dem Portugal-Schild lässt erahnen, wie das Wetter war. Wir überquerten den Rio Guadiana, der hier mehr als 100 m breit war, auf einer spektakulären Brücke.




Eigentlich sollte der Name des Beitrags nicht Tavira sein, denn wir sind lediglich einmal durch Tavira gefahren ohne viel zu sehen. Eine kurze Inspektion des Stellplatzes „Algarve Motorhome Park“ in Tavira genügte, um zu wissen, dass wir da keinen Platz bekommen werden und dass wir dort auch nicht bleiben würden. Zig Wohnmobile auf einem Parkplatz – eine Ausstellung aller verfügbaren Marken und Aufbauten – eng zusammengestellt, kein Baum, Schild in der Einfahrt „completo“ – leider kein Foto gemacht. Wir fuhren daher etwas weiter auf einen anderen Platz „Quinta de Eira Antiga“ in Prego – zwar keine Dusche oder Toilette, aber Entsorgungsmöglichkeit (10 € / Nacht, Strom inklusive). Der Empfang war herzlich, wenig englisch dafür französische Konversation. Wir durften einen Platz aussuchen, alle stehen kreuz und quer und es sind schon einige Wohnmobile auf dem Platz. Der Freund des Platzwarts gab uns Tipps, wo man in der Nähe Essen gehen kann und wie man mit dem Fahrrad nach Tavira kommt. Angesichts des immer wieder einsetzenden Regens beschliessen wir direkt Essen zu gehen. Das Restaurant „Luís do Prego“ war nur 100 m die Strasse runter, also gingen wir zu Fuss. Wir bekamen einen Tisch. Zum Glück waren wir gleich gegangen, denn innerhalb weniger Minuten war das Lokal nahezu voll besetzt. Die Speisekarte hing an der Wand – auf portugisisch und auf englisch – wir sind in einem touristisch hoch frequentierten Gebiet.





Während wir auf das Essen warteten, schauten wir nach, wo der Caminito del Rey ist, den wir gerne noch besuchen würden. Als ich prüfte, ob es noch Tickets gibt, musste ich feststellen, dass bis 17. März ausverkauft ist. Tja, den Weg können wir uns sparen. Zurück am Camp spielten wir eine Runde Billiard im Zelt des Camps, Karin gewann.

