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06. November 2024 – Fähre Durrës – Ancona

Karin nahm noch ein Abschiedsbad. Dann noch ein gemütliches Frühstück mit Blick aufs Meer und Abschied von den beiden Wohnmobilisten, mit den wir gestern Abend beim Feuer zusammen saßen. Dann ging wir den steilen Anstieg an. Es klappte problemlos, der Betonweg machte die An- und Abfahrt viel einfacher. Mehrfach waren kleine Gruppen von Männern da, die sich diese und die benachbarte Bucht ansahen. In ein paar Jahren werden diese schönen Buchten sicher anders aussehen.

Wir fuhren gegen 12:30 Uhr nach Durrës, geplant war, dass wir noch einkaufen und etwas zu Mittag essen, bevor wir in den Hafen fahren. Aber erst war Stau und wir bogen in eine Geschäftsviertel ab. Die Sträßchen waren wieder so eng, dass man bei jedem entgegenkommenden Auto nur Zentimeter-Abstände hatte, um vorbeizukommen. Aber es klappte immer. Im Zeitraum unseres Besuchs war Schulschluss und viele Autos und Kleinbusse kamen, um die Schüler abzuholen. Am einen Parkplaz war nicht zu denken, daher machten wir es wie die Einheimischen und parkten einfach in der 2. Reihe. Karin ging dann zum „Supermarkt“ und ich wartete neben dem Auto. Um 14 Uhr waren wir am Hafen, nur um zu erfahren, dass der Check-In für die Fähre erst ab 15 Uhr möglich ist. Als saßen wir im Bus und wärmten die Reste der Mittagessen der letzten 2 Tage auf. Nachdem wir unser Ticket hatten, ging es recht schnell. Wir fuhren als Erste durch die Polizeikontrolle, mussten dann aber doch einige LKWs abwarten, bevor wir aufs Schiff durften. Wir gingen gleich zur Rezeption, um den Schlüssel für unsere Kabine abzuholen. Sie war recht spartanisch, aber 2 Betten, WC und Dusche reichten gut für eine Nacht. Um 19 Uhr fuhr Adria Ferries (Schiff AF Mia) dann pünktlich ab nach Ancona in Italien. Es war Nacht und wir bekamen gar nicht mit, dass noch viele LKW und PKW geladen wurden. Am Ticketschalter hatten wir ein deutsches Pärchen kennengelernt, die in Montenegro und Albanien zum Klettern und Wandern waren. Wir unterhielten uns eine Zeit lang, dann gingen wir auf unsere Kabine, aßen mitgebrachtes Vesper und schafften es nicht mehr hoch an Deck, sondern legten uns schlafen.

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