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09. März 2025 – Wüste von Tabernas

Im Internet steht: Durchschnittliche Niederschlagsmengen unter 250 mm, Temperaturen von mehr als 17 Grad und mehr als 3.000 Sonnenstunden machen die Wüste von Tabernas zur heißesten und trockensten Region auf dem europäischen Kontinent. Heute Morgen wachten wir mit Sonne auf, nachts fiel die Temperatur unter 10 °C. Aber weil heute Sonntag ist und wir gestern in der Bar 2 Eier gekauft hatten, gab es ein Frühstücksei. Wir sahen in Youtube einen Bericht, dass in Amerika inzwischen 125 US-Dollar für ein lebendes Huhn geboten werden, das Eier legen kann !!!

Plataforma Solar de Almería: Die Solaranlage am Rand der Wüste zählt zu den Pionierprojekten der Solarenergie in Europa. Hier werden unterschiedliche Techniken der Energiegewinnung durch die Sonne getestet. Leider ist die Anlage mit den Spiegeln eben aufgebaut, so dass man nur den Turm sehen kann, auf den das Sonnenlicht geleitet wird.

Wir fuhren mit dem Auto zum Sonnenkraftwerk und weiter auf der A349 die Berge hinauf bis auf eine Passhöhe von 1246 m. Die dunklen Flecken auf den Bergen sind die Schatten der Wolken. Bei Tahal kehrten wir um und fuhren auf der AL-4100 nach Senés, einem kleinen Dorf an einem Berghang. Fantastische Aussichten auf der ganzen Strecke. Am Strassenrand blühte schon der Klatschmohn. Um 13:30 Uhr, wir waren gerade in Senés spazieren, sahen wir die dunklen Wolken, die sich über die Berge schoben. Eine Viertelstunde später regnete es bereits. Zurück am Camping gab es Café mit Schneckennudeln, die wir gestern beim Besitzer des Campings bestellt hatten. Der Regen hörte schnell auf.

Auf dem Camping gibt es ein grosses Schwimmbecken, das per Wärmepumpe auf 27 °C erwärmt wird. Nach dem Kaffee gab es kein Halten mehr und wir gingen schwimmen. Der kalte Wind war etwas störend und wir mußten anschliessend heiss duschen gehen.

Um 17 Uhr gingen wir zur Bar, tranken ein Bier und Karin bekam einen richtig grossen Portwein. Sie nahm ihn mit in den Bus, da es einfach zu viel für sie war. Dort kamen wir mit ein paar Campern ins Gespräch, die alle Hunde dabei hatten. Sie unterhielten sich über Kieferprozessionsspinner, die hier in Spanien von Januar – April Raupen entwickeln. Diese Viecher sind für Hunde und Menschen recht problematisch, da sie bei Berührung zu extremen Hautreizungen führen können. Das sind genau die weissen Gespinste, die wir gelegentlich fotografiert haben.

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