11. – 15. Oktober 2017 – Lipari & Vulcano
Unser Hotel lag auf einer Anhöhe, so dass man eine gute Sicht auf die Stadt Lipari und die Insel Vulcano hatte. Wir gingen zu Fuss in die Stadt und besichtigten die Burg.


Am 12. Oktober unternahmen wir eine Rundfahrt um die Insel – fantastische Ausblicke auf die benachbarten Inseln. Zum Baden im Meer war es leider zu kalt, denn es ging ein recht kühler Wind, aber der Hotelpool war eine gute Alternative. Wir beschlossen am nächsten Morgen auf die Insel Vulcano zu fahren und besorgten die notwendigen Tickets. Abends gingen wir in der Altstadt von Lipari essen.










Am 13. Oktober setzten wir nach Vulcano über. Bei der Ankunft im Hafen roch es deutlich nach Schwefelwasserstoff. Wir überlegten, wie man bei diesem Gestank nach faulen Eiern auf dieser Insel Urlaub machen kann. Wir orientierten uns schnell und wanderten zum ausgeschilderten Aufgang zum recht aktiven Vulkan. Die letzte Eruption war 1888 – 1890, aber Vulkanologen erwarten bald einen neuen Ausbruch. Wir waren nicht allein unterwegs, denn schon am Anfang des Aufstiegs beobachteten wir einige Touristen mit teils ungeeignetem Outfit. Der Weg hoch zum Gran Cratere (390 m Höhenmeter) war teilweise steil, aber gut zu bewältigen.












Auf dem Vulkan rauchte es und der Gestank wechselte zu Schwefeldioxid. An vielen Stellen war der Kraterrand mit elementarem Schwefel bedeckt. Die Ausmaße des Kraters verdeutlichen die kleinen Punkte, die andere Besucher darstellen. Ein geführte Gruppe tauchte aus dem Rauch auf, die sich durch Masken vor dem Schwefeldioxid schützen und eine Kraterumrundung machen wollten. Manche Touristen gingen auch die Abhänge zum Krater hinunter.













Geniale Aussicht vom Kraterrand.

Am 14. Oktober waren wir wieder mit dem Auto unterwegs und fuhren ins Innere der Insel. Zum ersten Mal begegneten uns Erdbeerbäume.



Und immer wieder die Ausblicke auf benachbarte Inseln.






Am 15. Oktober reisten wir von der Insel ab.


