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12. März 2025 – Mazarrón & Fortuna

Morgens um 5:50 Uhr war der Schlaf beendet, es windete plötzlich so stark, dass der ganze Bus wackelte und die Zeltwände des Hochdachs schlugen. Ich versuchte zwar weiterzuschlafen, aber es klappte nicht. Als ich schliesslich um 6:58 Uhr die Verdunklung des Fensters hochschob, sah ich einen Sonnenaufgang, der begeisterte. Die Szenerie veränderte sich minütlich.

Ich hörte, dass Karin fast gleichzeitig im Hochdach den Reissverschluss öffnete. Aber die Aussicht die sich ihr bot, war die Folgende.

Karin kam dann runter und wir schlossen das Hochdach. Jetzt war es weit weniger laut und wir schliefen wirklich nochmals ein. Es war so warm, dass wir am Strand frühstücken konnten. Nebenan war der FKK_Strand und es tummelten sich morgens um 8:30 Uhr schon 1-2 Nacktbader am Strand, die ungeniert an uns vorbeigingen. Ringsherum standen noch einige Wohnmobile. Selbst die ganz grossen WoMo, die mehr als 300 000 € kosten, standen hier (kostenlos).

Unterwegs zwischen Palomares und Águilas liegt Pozo del Esparto. Dort überraschte uns eine Allee aus Queensland-Flaschenbäumen. Sie standen an der Einfahrt zu einer Baumschule, die auch alte Oliven- und Zitronenbäume anbot. An der Strasse nach Águilas waren grosse Felder auf denen Salat angebaut wurde. Das dunkle Feld im Vordergrund ist Lollo Rosso-Salat, dahinter grüner Salat. Überall riesige Felder.

Wir wollten nach Cartagena weiterfahren, entschlossen uns jedoch während der Fahrt auf weitere Stadtbesichtigungen zu verzichten und stattdessen noch einige andere Highlights zu besichtigen.

Wir verliessen die Autobahn bei Mazarrón und parkten an der Mine von Mazarrón. Ein kurzer Weg führte hinauf in die surreale Welt der verlassenen Mine. Sie wurde in den 60iger Jahren stillgelegt. Wie wir nach dem Besuch lesen, sind unter der Erde bis zu 500 m tiefe Schächte und es war nicht ganz ungefährlich, auf den Halden rumzulaufen. Die hellen Stellen in der Erde rühren von Schwefel her, dessen Ausdünstungen auch riechbar sind.

Hunger stellte sich ein und wir fuhren weiter zum Puerto de Mazarrón. Tripadvisor empfiehl ein marokkanisches Restaurant im Hafen. Ein paar Minuten Fussweg vom Parkplatz und schon sassen wir in einem kleinen Zelt neben vielen Franzosen. Wir bestellten auf französisch, ist ja klar, wenn man mit Marokkanern spricht, und bestellten ein vegetarisches Couscous und eine Tajine. Der Hafen hatte einen riesigen Sandstrand und eine grosse Marina. Auf dem Rückweg kamen wir an einem riesigen Hyper Asia vorbei, ein Kaufhaus, in dem man alles bekam, das aus Asien importiert wurde. Ich kaufte eine Kopfbedeckung, die ich während unsere „Spaziergänge“ in Spaniens Natur manchmal echt vermisst hatte.

Weiter ging es auf der Autobahn, vorbei an Murcia nach Abanilla. Wir wollten die Wüste von Murcia noch anschauen. Allerdings fuhren wir erst zum Camping Fuente. Wieder Glück gehabt, wir bekamen einer der beiden letzten Plätze, sie waren wieder mal mit eigenem Bad versehen und die Übernachtung kostete 35 €. Im Preis beinhaltet war der Besuch des Thermalbads. Das Bad war auch das einzige Highlight dieses Campings.

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