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13. März 2025 – Wüste von Abanilla

Wie schon erwähnt, war das Thermalbad das einzige Highlight dieses Campings. Ansonsten standen da bestimmt 100 Wohnmobile auf einem schattenlosen Platz mit hellem Schotter auf 2 Ebenen, dicht an dicht, ohne irgendwelche Aussicht. Wir beschlossen schnell wieder abzureisen, nicht unser Geschmack. Um die Berge in der Ferne wabberte noch der Bodennebel.

Wir waren hierher gefahren, um die Wüste von Abanilla zu besuchen. Es gab einen Feldweg, der nicht weit vom Camping entfernt, zu „Los Barrancos“ führte – übersetzt heisst das „Die Schluchten“. Auf dem Feldweg kam uns eine Gruppe Wanderer entgegen, die Handzeichen machten, als ob das Fahren auf dem Weg verboten sei. Das war jedoch nicht der Fall, es war nur nicht erlaubt neben den Schluchten zu übernachten. Als wir ankamen, hatte die Polizei auch 2 Plätze mit Bändern abgesperrt, auf denen vor nicht all zu langer Zeit Wohnmobile gestanden sind. Diese Wüste ist relativ klein. Es führen kaum Weg hindurch. Auf der Kruste kann man auch nicht wandern. Einschränkend sind auch die Plantagen, die als privat gekennzeichnet sind.

Wir wanderten etwas in die Schluchten hinein, die durch Erosion des Bodens entstanden sind. Der Boden war ziemlich weich, weil es selbst in der Wüste geregnet hatte. Die Oberfläche hatte tiefe Risse. Wir begegneten auch einigen Wüstenbewohnern – mehrere Tausendfüssler wanderten auf der Kruste herum.

Wir fuhren dann auf der C-3223 über El Pinós Richtung Yecla. Bei Yelca fuhren wir auf die Autobahn A-33 Richtung Valencia und weiter Richtung Castelló de la Plana. Bemerkenswert war die „Kunst“ auf einem Kreisel in El Pinós – riesige aufeinander gestapelte Steinblöcke. Wir durchquerten einige Ebenen, in denen Mandelbäume blühten und violette Streifen am Horizont bildeten, endlose „Weinberge“ im Weinanbaugebiet um Jumilla und Felder mit tausenden grüner Salatsetzlingen.

Der Hunger und der Durst unseres Autos nach frischem Diesel veranlassten uns bei Sagunt die Autobahn zu verlassen. Über Sagunt thronte eine riesige Zitadelle, aber es regnete in Strömen. Der Dieseldurst war schnell an der nächsten Tankstelle gestillt. Um den Hunger zu stillen, fuhren wir in den Hafen von Sagunt. Wir suchten via Tripadvisor ein gutes Restaurant aus und fuhren hin. Das Restaurant war in einem neuen Einkaufszentrum, wie sich herausstellte. Die ganze Gegend bestand aus Kaufhäusern, ein neuer Aldi wurde gerade eingeräumt. Wegen des Regens suchten wir nicht lange, gingen in das Einkaufszentrum und aßen japanische Udon-Nudeln mit verschiedenen Beilagen. Danach noch einen Kaffee in einer Panaderia und wir konnten weiterfahren.

Der Regen hörte kurz auf als wir wieder auf der Autobahn waren, setzte dann wieder ein, als wir ins Ebro-Delta einfuhren. Wir fanden schnell einen Stellplatz neben einem Restaurant und werden hier, zusammen mit ca 50 weiteren Wohnmobilen, übernachten.

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