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15. Februar 2025 – Zaragoza

Heute morgen wachten wir wieder bei schönstem Sonnenschein auf. Die ersten Bilder zeigen den Stellplatz, auf dem wir übernachtet haben und ein paar Impressionen des neuen Belchite. Nachts waren es nur ca 8 °C. Um Gas zu sparen, heizten wir mit einem kleinen elektrischen Heizlüfter. Nach dem Leeren des Abwassertanks und des Clos fuhren wir nach Zaragoza (etwa 50 km). Rechts und links kamen immer wieder Wüstenlandschaften. Auf allen Strommasten und selbst auf Masten der Eisenbahn waren Storchennester – jedes mit 2 Störchen besetzt.

Um 12 Uhr kamen wir am Camping Municipal an. Schnelle Anmeldung und dann radeln wir schon in die Stadtmitte (ca 8 km). Wenn man in eine Großstadt kommt, ist es immer schwierig sich zu orientieren. Wir kurvten etwas rum und landeten schliesslich an der Markthalle. Nach deren Besichtigung bekam Karin das Bedürfnis schnell ihren Hunger zu stillen. Wir fuhren in der Stadt herum, aber alle Kneipen schienen geschlossen zu haben. Schliesslich fanden wir eine Kneipe die Tapas anbot. Alle Tische auf der Terrasse waren besetzt, aber ein Tisch wurde gerade frei. Wir schnappten uns diesen Tisch, Karin ging rein und kam mit 2 Tapas und einem Espresso zurück. Dann ging ich rein und wählte aus den verschiedenen Tapas einmal gefüllte Aubergine und ein Gemüsespiesschen aus. Jedes Tapa kostete 3 €. Das reichte mir aber nicht, so holte ich Nachschub – Kräcker mit Guacamole und Lachsstreifen und eine Garnele umwickelt mit Käse und Schinken.

Gesättigt fuhren wir zur maurischen Burg Aljafería, die zum Weltkulturerbe zählt. Der Palast hat einen grob quadratischen Grundriss und ist von Wehrmauern und einem Graben umgeben. Die ältesten Teile stammen aus der Zeit der maurischen Herrschaft (ab 1065), im Laufe der Jahrhunderte wurden mehrfach Teile hinzugefügt und verändert. Seit 1987 tagen die Cortes de Aragón, das aragonesische Parlament, in einem Saal der Burg. Im Obergeschoss war eine Ausstellung dem Maler Goya gewidmet. Besonders eindrucksvoll waren die bemalten Decken einiger Säle.

Auf dem grossen Platz vor der Basilika trafen sich hunderte Leute, die zu einer Musik aus dem Lautsprecher Kastagnetten spielten und dazu tanzten. Der Zweck der Veranstaltung war uns nicht ersichtlich.

Da sich die Vorbereitungen für den Event hinzogen, besichtigten wir zwischendurch die Basilika de Nuestra Señora del Pilar.

Die Rückfahrt war leider ziemlich aufregend. Karins Computer am Fahrrad fiel ständig aus und sie muss ohne Motorunterstützung weite Teile des Rückwegs fahren. Bei der Ankunft war sie ziemlich fertig und brauchte sofort eine Dusche. Und der Zukunft fahren wir nie mehr ohne Powerbank und passendem Kabel los. Zusätzlich funktionierte die Aufladung meines iphones am Halter meines Fahrrads nicht, so dass die Route nur noch über Karins Handy anzeigbar war.

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