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16. – 19. Oktober 2017 – Bronte, Syracuse, Pantalica, Morgantina, Piazza Armerina

Von Milazzo fuhren wir über Randazzo nach Bronte. Unterwegs und in Ort bot sich ein grossartiger Blick auf die Westflanke des Vulkans Ätna. Wir übernachteten in einem Agriturismo bei Bronte mit angeschlossenem Restaurant. Abends schaute ich zusammen mit den Angestellten im Hinterzimmer ein Fussballspiel im TV. Rings um Bronte werden Pistazien angebaut und wir konnten viele Sträucher sehen, an denen teilweise noch Pistazien hingen.

Auf der Fahrt durch das Hinterland fuhren wir am Rand des Anapo-Canyons entlang. Von der Strasse aus konnte man Teile der Totenstadt von Pantalica sehen. Immer wieder Grabhöhlen in Felsen gehauen oder Aussparungen in Steilwänden, bei denen man sich fragt, wie Menschen überhaupt dorthin kommen können. Am Strassenrand blühten Alpenveilchen und bei unseren Stopps zum Bilder machen beobachteten wir grosse Ameisen, die Gegenstände bewegten, die grösser als sie selbst waren. Smaragdeidechsen beäugten uns immer wieder und verschwanden zwischen Felsen.

Am Nachmittag des 17. Oktober kamen wir in Syrakus an. In der Dämmerung unternahmen wir noch einen Spaziergang durch die Altstadt.

Am nächsten Tag kurz vor Mittag (18. Oktober) besichtigten wir die Basilika Santuario Madonna delle Lacrime, ein Bauwerk aus der Zeit des Brutalismus.

Und anschliessend den Parco Archeològico, der einen ganzen ehemaligen Stadtteil umfasst. In dem Park gab es zwei antike Theater und den Steinbruch mit dem „Ohr des Dionysios“ zu besichtigen.

Nachmittags fuhren wir durch eine grossartige Landschaft weiter Richtung Piazza Armerina und besichtigten das nahegelegene Theater der antiken griechischen Stadt Morgantina.

Wir besichtigten das Pappalardo-Haus, das schon im 3. Jahrhundert vor Christus bewohnt war und einen eindrucksvollen Mosaikfussboden hat.

Gegen 17:30 Uhr erreichten wir die Stadt Piazza Armerina, deren „Cattedrale di Maria Santissima delle Vittorie“ im Licht der untergehenden Sonne leuchtete.

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