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19. August 2008 – Bali mit dem Motorroller

Nach dem längeren Ausflug gestern mussten wir morgens erst zum Tanken fahren. Aber wo ist der Tank überhaupt? Wir standen in der Schlange an der Tankstelle und suchen und suchen. Der Fahrer des Motorrollers vor uns beobachtete uns und half schliesslich. Ohne ihn wären wir ziemklich doof dagestanden. Dann ging es über die engen Strässchen Bali’s zu Reisfeldern, an den Ähren hängen bereits die Reiskörner. Wir gingen in den Reisfeldern spazieren und passierten ein Hotel, das gerade im Rohbau war. Im Innenhof fiel uns ein Wasserfall auf, den wir extrem schön fanden. Er war aus vielen kleinen Kieselsteinen gebaut.

Dann kamen wir in eine Gegend in der das Kunsthandwerk Bali’s fantastische Gebilde produzierte. Der Nachmittag war gelaufen, wir besichtigten eine Werkstatt nach der Anderen und bestaunten die Handwerkskunst der Balinesen. Alle Gegenstände wurden in Handarbeit gefertigt. Der Chef unterhielt sich mit uns und erklärte, dass Käufe auch nach Deutschland geliefert werden könnten. Es würde nur etwas Geduld kosten, denn er müsste einen Container füllen können.

In der nächsten Werkstatt wurden Figuren, Blumentröge, Wasserbrunnen und Wasserfälle hergestellt, die analog zu dem Wasserfall, den wir im Hotel gesehen hatten, hergestellt waren.

Noch eine Werkstatt weiter wurden Möbel und Gegenstände aus Baumwurzeln hergestellt. Wir bestaunten einfach unglaubliche Gegenstände und fragten uns, wo man wohl diese Wurzeln findet.

Überall wehten die Umbul-Umbul-Fahnen, die Karin so gefallen und viele Strassen waren noch mit der Deko des Unabhängigkeitstages geschmückt.

Wir hatten unterwegs oft japanische Restaurants gesehen und entschieden uns daher mal diese Küche zu testen. Zum Glück gab es nur einige Meter von unserem Hotel entfernt ein Restaurant, das sehr stark frequentiert war. Wir gingen also hin und standen vor einem Buffet, das vor dem Restaurant aufgebaut war. Ehrlich gesagt, wir kannten praktisch keine der Meeresfrüchte,  die in den Töpfen präsentiert wurden und waren schon etwas unsicher, ob wir das versuchen sollten. Ausser uns waren nur Asiaten in dem Restaurant, aber zum Glück half uns dann die Bedienung. Sie entschied für uns, dass wir genial schmeckendes Sushi bekommen sollten und gefüllte Teigtaschen, deren Füllung uns Rätsel aufgab. Alles schmeckte vorzüglich und der Sake wärmte uns in dem etwas heruntergekühlten Restaurant. Wir fühlten uns sehr wohl – auch noch am nächsten Morgen.

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