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20. Februar 2025 – Cuenca

Morgens um 10:30 Uhr fuhren wir am Camping ab, quer durch Buendia, um ca 6 km hinter dem Dorf die „Ruta de las Caras“ zu besichtigen. Am Camping und hinter dem Dorf war noch dichter Nebel. Je näher man zum Eingang kam, lichtete sich der Nebel und wir stiegen bei blauem Himmel aus dem Bus.

Die Ruta sind rein Rundweg durch die Kiefernwälder und Sandsteinfelsen von Buendia, in denen Eulogio Reguillo und Jorge J. zwischen 1992 und heute Skulpturen und Flachreliefs formten. Zwischendurch hatte man eine Aussicht auf den Stausee.

Nach etwas mehr als einern Stunde fuhren wir weiter, jedoch nicht ohne den wunderbar blühenden Mandelbaum zu beachten, der neben dem Parkplatz stand. Im angesäten Korn neben dem Parkplatz gab es Spinnweben, die in der Sonne glänzten.

Die Fahrt ging weiter nach Cuenca, 90 km von Buendia entfernt, deren mittelalterliche Altstadt Weltkulturerbe ist.

Wir parkten direkt unter der Altstadt auf einem Parkplatz, der uns von CamperContact empfohlen wurde. Wir nahmen die Fahrräder, fuhren die steile Strasse hoch und kamen direkt an der Brücke an, die über die Schlucht führt. Die Altstadt liegt auf einem Felsen und die Häuser wurden direkt an den Abgrund gebaut. Die Balkone einiger Häuser ragen in den Abgrund hinaus.

Weil einige Treppen den Weg für die Räder versperrten, parkten wir sie und gingen zu Fuss weiter. Gleich neben an war der Plaza Mayor und die Kathedrale. Mit 7 € Eintritt pro Person waren wir dabei und konnten die eiskalte Kirche und das Triforio (die Galerie) besichtigen. In der Kathedrale herrschte ein tolles Licht, das durch gelborange Glasfenster. verursacht wurde, durch die die Sonne schien. Im Keller war eine Ausstellung von Ikonen. Einer der Räume hatte eine extrem verzierte Holzdecke, wie wir sie noch nie gesehen haben.

Wir aßen in einem Restaurant auf der Plaza Mayor (Tagesmenü für 14 €). Karin nahm überbackene Artischocken und ich aß einen Linsensuppe und Lomo al Roquefort als 2. Gang. Zum Kaffee gab es Käsekuchen. Wir gingen noch etwas durch die Gassen und dann zurück zu den Rädern. Wir fanden einen Weg, um mit den Fahrrädern die Altstadt hochzufahren. Es ging eine weite Strecke hoch und wir landeten hinter der Zitadelle auf einer Strasse, an der es viele Restaurants gab. Von dort oben hatte man einen schönen Blick auf die ganze Stadt und die Schlucht, die hinter der Stadt lag. In der Schlucht gab es ein Bad und der angestaute Fluss Rio Júcar wurde als Ruderstrecke genutzt. Auf beiden Seiten des Flusses verliefen Rad- und Wanderwege.

Wir fuhren in die Neustadt hinunter, durch die belebte Innenstadt zurück zum Auto. Anschliessend ging es weiter zum „La Ciudad Encantada“ (die »Verzauberte Stadt), die ca 35 km ausserhalb Cuencas liegt. Die Strecke führte durch eine Schlucht mit imposanten Felsen auf beiden Seiten. Kurz vor dem Eingang liefen 5-6 Rehe über die Strasse. Neben Ciudad Encantada gibt es einen grossen Parkplatz auf dem schon mehrere Wohnmobile standen. Wir stellten uns dazu und werden hier übernachten.

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