21. Mai 2005 – Theater von Aspendos
Die Weiterfahrt auf der Küstenstrasse zeigte, wie die Küste zersiedelt werden kann. An den Hängen standen riesige Gewächshäuser und dazwischen ausgedehnte Bananenplantagen. Überall wurde gebaut und immer mehr Hotelburgen waren zu sehen. Die Hotels standen alle rechts der viel befahrenen mehrspurigen Strasse. Zum Strand musste man dann immer diese Strasse überqueren. Hier wollten wir nicht einmal anhalten, geschweige denn einen Urlaub verbringen. Ein Highlight, das wir kurz besuchten, war Burg Anamur (türk. Mamure Kalesi). In einem Tümpel waren einige Wasserschildkröten unterwegs.






Das Theater von Aspendos ist das am besten erhaltene römische Theater in der Türkei und weltweit. Es wurde zwischen 138 bis 164 nach Christus erbaut. Wegen der guten Akustik wird es bis heute für Veranstaltungen genutzt und fasst 15000 Besucher.








In Side übernachteten wir. Als wir einen Passanten nach dem Weg zum Hotel fragten, kam die freundliche Antwort in bestem Deutsch. Side entpuppte sich als deutsche Auslandssiedlung. Als wir später durch das Dorf bummelten, sprach uns eine Türke an, der sich als „bayrischer Türke“ vorstellte. Er hatte viele Jahre bei BMW gearbeitet und führte nun einen Teppichladen. Er lud uns auf einen Tee in seinen Laden ein und wir waren so blöd mitzugehen. Während des Tees entwickelte sich ein Verkaufsgespräch und wir konnten nur mit viel Mühe vermeiden, einen Teppich zu kaufen. Grosse Teile von Side waren reine Ladenstrassen. Schön, aber stressig, da als Leute deutsch verstanden. Der kleine Hafen und natürlich der Apollon Tempel, an dem wir einen Sonnenuntergang geniessen durften, blieben uns als Highlights in Erinnerung.






