23. November 2025 – Noch ein gemütlicher Tag
Morgen kurz nach der Dusche wurden wir von Julian überrascht. Er hatte heute Geburtstag und rief an, weil er nachmittags schlecht erreichbar war. Er hatte inzwischen seinen Job gekündigt und fängt am 1. Januar bei seine neuen Firma an. Dann gab es Frühstück am Sitzplatz vor unserem Wohnzimmer.

Morgens erreicht uns eine Nachricht von unserem Vermieter, dass heute von 9-14 Uhr ein Markt mit Gemüse und Kunsthandwerk im Nachbarort La Lajita stattfindet. Hätte ich die Nachricht richtig gelesen, wäre mir aufgefallen, dass der Markt beim Tierpark stattfindet. Stattdessen fuhren wir erst in den Ort und wunderten uns, warum nichts los ist. Also ein paar hundert Meter weiter und schon waren wir auf dem recht gefüllten Parkplatz des Zoos.
Wir liefen den Leuten nach und fanden uns schnell in einer Halle wieder in der viele Stände waren. Nach einiger Zeit kamen wir im angegliederten Gartenmarkt an, dessen Hauptabteilung aus Kakteen bestand. Kein Wunder, auf dieser Insel wachsen Kakteen besonders gut.

Am Ende des Rundgangs fanden wir uns im schön gestalteten Restaurant des Zoos wieder, in dem ein Alleinunterhalter alte Rocksongs spielte. Kaum jemand hörte zu. Am Ausgang war ein sehr schöner Kakteengarten mit mehrere Meter hohen Kandelaber-Kakteen. Den Zoo (Eintritt 38 € pro Rentner) sparten wir uns.







Vom Markt aus fuhren wir zum Playa de la Jaqueta, an dem nur ein paar Wohnmobile rumstanden. Wir gingen ins klaren Wasser und badeten 2 Mal. Es war einfach herrlich von den Wellen geschaukelt zu werden. Am Strand bekamen wir Besuch von einem Hund, der zu einem Wohnmobil aus der Slowakei gehörte. Er war echt zutraulich.





Wir fuhren noch weiter zum Restaurante Mirador de Sotavento, dabei fiel uns auf, dass die Temperatur auf über 26 °C angestiegen war und dass man keine Fernsicht mehr hatte. Wenn man ins Land schaute, sah man kaum die Hügel in einem Kilometer Entfernung, so viel Saharastaub war in der Luft.
Als wir zur Haustüre rein kamen, saß eine 5 cm grosse Kakerlake an der Wand. Ich dachte, dass der ersten Schlag mit meiner Badeschlappe genügt hätte, aber als ich ein paar Minuten später wieder hinschaute, krappelte sie doch noch über die Platten. Nach einem weiteren Schlag konnten wir sie dann entsorgen.


Wir aßen die Reste der gestrigen Paella, dann begann ich den heutigen Blog zu schreiben. Inzwischen verhindert der Staub in der Luft, dass die Sonnenstrahlen noch bei uns ankommen.
