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24. Februar 2025 – Ávila

Heute Morgen ging es schnurstracks zu der Hymerwerkstatt Roulot. Niemand sprach englisch, aber mit dem Google Übersetzer funktionierte es gut. Ohne viel zu sagen, machte sich ein Mechaniker sofort an die Arbeit und 30 Minuten später war alles repariert. Er hatte einen neuen Siphon eingebaut, das Rohr verlängert und alles verklebt. Wir bezahlten 59,51 € (Arbeitszeit kostete dort 69 €/Stunde).

Google Maps schlug für die Weiterfahrt zum Valle de Jerte, unserem nächsten anvisierten Ziel, ein Route vor, die an Ávila vorbeiführte. Aber Vorbeifahren an so einer Stadt kam nicht in Frage. Wir verliessen die Autobahn und fuhren zu einem wenig erbaulichen, aber stadtnahen Stellplatz. Er kostete für eine Nacht 18 € inkl. Strom.

Die Stadt hat eine sehr gut erhaltene Stadtmauer, die sie vollkommen umgibt. Die Mauer ist 2516 m lang, hat 87 Türme und 9 Tore. Es ist in ihrer Art die am besten erhaltene Stadtmauer der Welt. Der Bau der Mauer begann im 5. Jahrhundert und wurde immer wieder verbessert bis ins Mittelalter hinein. Im Hinterland gab es noch schneebedeckte Berge

Vor der Stadtbesichtigung suchten wir uns noch das Restaurant „Soul Kitchen“ aus und aßen dort zu Mittag. Karin nahm einen vegetarischen Falafel-Burger und ich bestellte das Menü del Dia (erster und letzter Punkt im Menü), das mit Nachtisch (Schokomus auf Joghurtcreme) 16,50 € kostete. Schmeckte sehr gut, nur Karins Falafel war etwas trocken.

Dann schoben wir unsere Räder durch die Fussgängerzone und fuhren fast die ganze Statdmauer ab.

Und natürlich mussten wir auch die Kathedrale von Ávila besichtigen. Wie üblich ziemlich viel kirchlicher Pomp. Der kleine schwarze Punkt am unteren Rand rechts neben dem Eingangstor ist übrigens Karin. Wieder gab es eine VR-Brille und Karin flog durch die Kirche. Meine Brille funktionierte leider nicht. Von oben ist der Blick auf unseren Stellplatz schon ernüchternd, aber wir sind ja praktisch ab 18 Uhr in unserem Wohnmobil, da die Temperaturen abends recht schnell unangenehm werden.

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