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30. August 2014 – Tauchen Pemuteran

so schön sollte mans halt haben…… der lässt mal alle fünfe grade sein und hat kaum das augenlid geöffnet, als ich ihn heute morgen fotographiert habe.

naja, wir können uns auch nicht beklagen, heute morgen mussten wir erst um neun an der tauchschule sein. kurz tauchanüge aussuchen, jackets und los gings an den strand und dann mit dem boot raus aufs meer. es war ein klein wenig enttäuschend, sooooo viel gab es garnicht zu sehen, wie wir uns erhofft hatten, dafür hatte achim nach ner halben stunde seine flasche fast leer und wollte unbedingt an meinen oktopus und meine luft wegatmen. naja, will ich mal nicht so sein und geb ihm was ab, schliesslich sind wir ja eingespielte buddies…aber ein wenig „fremdgetaucht“ bin ich mir schon vorgekommen.
zurück am bungalow mussten wir erstmal relaxen, bevor wir zum nächsten tauchgang vom strand aus aufbrachen. es war ein „schlunztauchgang“ oder auch mug dive genannt. direkt da wo die boote anlegen und richtig viel müll im wasser liegt, tummeln sich die interessantesten kleintiere. ein eldorado für makrofotographen. ketut, unser guide, hat spontan seine leidenschaft fürs fotographieren entdeckt, achim seiner kamera entledigt und ab da waren wir nur noch am hinterhertauchen und staunen, was er da alles entdeckte. es sollte der längste unserer bisherigen tauchgänge werden! erst nach eineinhalb stunden und mit total verschrumpelten händen kamen wir wieder am strand an.
da achim nichts mehr zu fotographieren hatte, konnte er viel besser kucken und fand auch gleich ein gelbes seepferdchen an einer weichkoralle hängen und kurz drauf kreuzte ein grosses schwarzes Seepferd, muss man schon sagen, ziemlich eilig unseren weg. 

wir haben so viele unbekannte fische und krebse gesehen, dass wir morgen erstmal ketut nach all den namen fragen müssen.
es ist wirklich unglaublich, wie sich die tiere an die umgebung anpassen. leere dosen oder alte tüten bieten einen sicheren unterschlupf……..

…… wenn man nicht wie dieser einsiedlerkrebs sein sicheres zuhause mit sich rumtragen kann.

die tarnung ist perfekt, wenn man es nicht weiss, entdeckt man diesen geisterpfeifenfisch nie an dem schlangenstern.

der rüssel ist übrigens unten, das obere ende ist der schwanz.

völlig durchweicht und fertig kamen wir gerade noch rechtzeitig zum bungalow zurück, damit ich meine nächste massage geniessen konnte. danach hatten wir echt mühe, uns zum essen gehen nochmal aufzuraffen. tauchen ist anstrengend und macht müde und autofahren ist anstrengend und macht auch müde und da wir meistens mit einem von beidem beschäftigt sind, könnten wir abends um acht locker ins bett gehen, was wir auch schon manchmal getan haben. heute ist es zehn, aber nur deshalb, weil ich diesen blog schon wieder zum zweiten mal schreiben muss, da sich die erste version ins all verabschiedet hat …….   grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!!!!

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