20. November 2025 – Rundfahrt nach Morro Jable
Gestern Abend stellten wir fest, dass die Heizung zuhause ausgefallen war. Wir informierten den Heizungsinstallateur per Email und nachmittags war die Wärmepumpe tatsächlich repariert. Guter Service.
Hier noch ein paar Fotos von dem Haus, in dem wir gerade leben. Am Strand befindet sich auch ein grosser Parkplatz auf dem mehrere Wohnmobile parken.







Um ca 11 Uhr fuhren wir los, um den südlichsten Zipfel der Insel zu erkunden. Die grösste Teil der Strasse bis Morro Jable ist eine 4-spurige Autobahn. Sie führte dann durch einen Ort namens Solana Matorral, der wohl touristischsten Stadt hier. Schöne Allee mit besetzten Parkplätzen links und rechts und ein Hotelbau am Anderen. Es wuselte nur so von Menschen, entlang der Strasse Restaurants und eine Shopping Meile, die sich sehen lassen kann. Sandstrand (heller Sand) mit Liegestühlen und Sonnenschirmen, im Wasser Surfschulen. Am Ortsende ein gut besuchter Wochenmarkt mit allerlei Ständen, kein Parkplatz, wir würden uns hier nicht wohl fühlen. Wir fuhren weiter bis zur Abzweigung nach Cofete, einem abgelegenen Strand, dem im Reiseführer mehrere Seiten gewidmet sind.
Die ersten 500 m fuhren wir auf einer geteerten Strasse, dann kam ein breiter eingeebneter Feldweg. Einige Autos vor uns fuhr ein LKW mit einem Wassertank. Er besprüht den Feldweg und schnell wurde die Oberfläche des Weg zu einer Matschstrasse. Einen Kilometer später standen grosse Geräte, die den Weg einebneten. Nachdem die Dampfwalze alles platt gedrückt hatte, kam dann das Wasser, um die Oberfläche betonhart zu machen, aber erst wenn es wieder getrocknet ist. Wir fuhren die Strecke auch nicht alleine, sondern viele Mietwagenfahrer wollten in die gleiche Richtung. Nach kurzer Zeit war unser Auto unten mit Matsch bedeckt und Spritzer gingen hoch bis zu den Fenstern. Wir fuhren 8 km rein, dann entschlossen wir uns umzukehren, denn der Weg zum Strand von Cotillo war nochmals 10 km lang. Und die im Reiseführer beschriebene Einsamkeit konnte angesichts der Autolawine auch nicht überzeugen. Die ganze Gegend ist Naturschutzgebiet, daher dürfen hier keine Hotels gebaut werden. Ausser Steinen gab es nicht viel zu sehen, nur am äußersten Zipfel sah man aus der Ferne ein kleines Dorf mit einem Windrad.
Wir fuhren die 8 km zurück und ständig kamen uns Mietwagen, mit Dreck überzogene Mountainbikes und sogar 2 Wanderinnen entgegen, die auch nur den Feldweg benutzen konnten. Als wir den Schotterweg verliessen, kratzte der zentimeterdicke Dreck in den Kotflügeln an den Reifen. Ich musste ihn mit einem Holz abkratzen.






Auf dem Rückweg sahen wir uns noch ein paar tolle Strände an. Aber am Nachmittag war es völlig windstill und eine dunkle Wolke beschattete die Gegend ziemlich lange. Ohne Sonne wurde es aber doch recht kühl und wir verzichteten auf ein Bad im Meer. Hinter diesem Strand gab es eine riesige Sanddüne.





In Costa Calme machten wir eine kleine Rundfahrt, um die Hotelanlagen zu sehen und ein paar Fotos zu machen. Wir gingen auf einen Kaffee und Käsekuchen ins Café Berlin, einer Konditorei, die von Deutschen geführt und von Deutschen besucht wird.






Wir fuhren noch Einkaufen, denn wir beschlossen heute Abend Spaghetti und gemischtem Salat zu kochen. Als wir Paella für den nächsten Abend vorbestellen wollten, erhielten wir eine Absage – es wären zu viele Vorbestellungen da.
Wir legten uns auf die Sonnenliegen, nahmen ein Bad im 21 °C „warmen“ Pool und suchten nach Übernachtungsmöglichkeiten für die weiteren Tage. Das Haus liegt übrigens am rechten Rand dieser Siedlung, von der wir praktisch nichts mitbekommen.



Nachts nervten uns 2 Mosquitos, die im Schlafzimmer ihr Unwesen trieben. Karin konnte sie nach einiger Suche erledigen.
