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6. April 2026 – Porlezza am Ostermontag

Nach gemütlichem Frühstück und 2 Stunden lesen stellten wir fest, dass es bereits 13 Uhr war. Wir hatten uns noch vorgenommen das kleine Dorfzentrum anzuschauen. In den engen Gassen gab es einige Restaurants. Entlang der Durchgangsstrasse interessierten uns allerdings mehr die Eisdielen, denn es hatte wieder 23 °C und die Sonne schien. Aber wir fuhren erst noch mit dem Fahrrad entlang der alten Uferstrasse (Westufer), die in Teilen noch erhalten war. Von hier hatte man sogar einen schönen Blick auf den weit entfernten Gipfel des Monte Generoso, auf dem wir gestern waren (5. Bild der Galerie).

Karin entdeckte eine kleine Schildkröte, die im kalten Wasser des Sees herumschwamm. Später stellten wir fest, dass das keine Einzelgängerin war. Am Rand des Sees lagen einige Schildkröten auf Baumstämmen und Steinen und wärmten sich in der Sonne. Ein paar Schildkröten waren richtig grosse Tiere. Die grösste Schildkröte lag ganz außen auf dem Baumstamm und hatte eine besonders perfekte Lage erwischt. Etwas später versuchte das Tier neben ihr die Grösste zu erklimmen. Sie kam bedenklich ins Wackeln, die Kleinere rutschte jedoch ab und fiel ins Wasser. Auf einem Felsen lagen gleich 4 Tiere und eine kleine Schildkröte kam angeschwommen, erklamm den Stein und ruhte sich angelehnt an eine Größere aus.

Auf der anderen Strassenseite wuchsen auf einem kleine Hügel schopfige Traubenhyazinthen (Muscari comosum), die auch als Schopfhyazinthen bezeichnet werden. Die Bienen flogen nicht die violetten Blüten an, sondern die kleinen bräunlichen quastenartigen Blütenstände am Stiel.

Die alte Uferstrasse führten vorbei an 2 Villen, deren Erdgeschoß fast auf Seeebene war. Dann ging die Strasse durch 2 kurze Tunnel, um am Ende auf die viel befahrene Nationalstrasse zu stossen. Genau an dieser Stelle war das Restaurant „Il Ritrovo“, dessen Parkplatz vor Luxusautos strotzte. Die Speisekarte des Restaurants hatte ein interessantes Gericht „Thunfisch Tartar mit Ingwer Geruch“ zu bieten. Für ein Restaurant dieser Kategorie ein peinlicher Übersetzungsfehler.

Dann aber ging es in die Eisdiele. Immer mal wieder donnerten Motorradfahrer vorbei, das Eis schmeckte vorzüglich.

Zum Abendessen gab es Nudeln mit einer Vulkanspargel-Tomatensosse und einem Vernaccia di San Gimignano Weisswein.

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