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01. März 2025 – Fahrt nach Monsaraz

Morgens verliessen wir den Camping bei schlechtem Wetter und 7 °C. Nachts hatte es etwas geregnet und gerade nieselt es so vor sich hin. Wir fuhren durch schier endlose Ebenen, auf denen nur Korkeichen wuchsen, nach Alburquerque, das eine schöne Burg auf der Anhöhe hatte, besuchten es aber nicht, sondern gingen in dem Dorf nur einkaufen. Wir fuhren erst Richtung Zentrum, aber es wurde eng, so dass wir umkehrten. In der Allee standen auf beiden Seiten Orangenbäume voller Früchte. Als wir aus dem Dorf herausfuhren, stand ein schön blühender Mimosenbaum neben der Strasse.

Kurz vor der Grenze zu Portugal kamen wir an einer Herde schwarzer Iberico-Schweine vorbei. Als ich ausstieg, um ein Foto zu machen, kam die ganze Herde angerannt und drückte sich gegen den Zaun.

Wir überquerten die portugisische Grenze zwischen La Codosera und Esperanza, da wir dort einen Campingplatz ausgesucht hatten. Vor der Fahrt zum Camping wollten wir noch Essen gehen, fanden aber nur eine Kneipe ohne Essen (kauften uns dort aber 2 Süssies zum Kaffee). Der Camping war fast leer und die Idylle, die im CamperContact angegeben wurde, erschloss sich uns nicht.

Wir entschieden uns zum nächsten Ort, namens Arronches, weiterzufahren. Der Ort war etwas grösser, sah schön aus, hatte eine grosse Kirche und wir beschlossen hier essen zu gehen. In Google Maps war das nächste Restaurant das Fosso, es war geöffnet und hatte sehr gute Bewertungen. Nach etwas suchen, wobei uns der Geruch von Essen leitete, fanden wir es. Es ging eine Treppe runter, lag neben einem Spielplatz und einem Springbrunnen, der sogar zu dieser Zeit in Betrieb war, und sah geschlossen aus. Nie hätten wir vermutet, dass es hier so leckeres Essen gibt. Wir traten ein, waren die 2. Gäste und sofort nach dem Hinsetzen kamen die Entradas – Brot, Schinken, Ziegenkäse und Kabeljaukroketten. War alles sehr lecker. Als Hauptgang hatte Karin Salat mit Kartoffel-Gemüse-Puffern bestellt, die extra für sie hergerichtet wurden. Ich sah auf der Karte, dass es Iscas (Leber in Lorbeer-Wein-Sauce) gab und wusste, was ich bestellen wollte. Dazu eine kleine Flasche Wein und Wasser. Wir bezahlten am Ende 44 € für alles. Das Restaurant kann man nur empfehelen. Auch die anderen Fleischgerichte sahen toll aus und die Gäste war sehr zufrieden mit Qualität und Menge. Die Bedienung sprach sogar ein paar Brocken englisch.

Wir machten noch einen kleinen Spaziergang durch das Dorf, schöne Häuser, Kirchen geschlossen – kein Problem. Ein Haus fiel uns besonders auf, die Fassade war vollständig gekachelt und es hatte nette Balkönchen. Die Strasse im Dorf waren gerade so breit, dass ein Fiat Ducato durchkam, als ob man vor Hunderten von Jahren schon geahnt hat, welche Fahrzeuge hier einmal durch müssen.

Weiter ging die Fahrt nach Monsaraz, da in dessen Umgebung Megalithe zu sehen sein sollen. Wir fuhren wieder durch endlose Korkeichen-Haine unter denen Schafherden grasten und Kühe in den Wiesen lagen. Fast jeder Ort, den wir durchquerten, hatte seine Burg. Am Strassenrand blühten violette Schlüsselblumen und die Blumen, die uns in Monfragüe begleitet hatten, standen hier in voller Blüte (ästiger Afodill).

Um 17:30 Uhr kamen wir am Parkplatz von Monseraz an. Es standen schon einige Wohnmobile da, aber wir fanden problemlos einen Platz. Nach uns kamen immer wieder Wohnmobile und jetzt um 20 Uhr ist der Platz fast vollständig besetzt. Das letzte Bild zeigt das Dorf, das auf einem Hügel liegt.

Die Landkarte zeigt den Weg, den wir gefahren sind und den Ort, an dem wir jetzt stehen.

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