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05. September 2024 – Paris Rundfahrt 4

Die ganze Nacht regnete es und der Regen hielt bis ca 14 Uhr an. Wir waren lange unschlüssig, ob wir uns auf die Räder trauen sollten. Nach einem Café und einem Muffin in der Campingplatzkneipe beschlossen wir doch wenigstens zur Fondation Louis Vuitton zu fahren, die nur etwas mehr als 2 km vom Camping entfernt ist. Wir legten all unsere Regenklamotten an, denn es nieselte immer noch. Bei der Sicherheitskontrolle wurde bei Karin ein Schweizermesser entdeckt, von dem sie selbst nichts mehr wusste. Also suchen, tatsächlich gefunden und bei der Kontrolle deponieren. Dann bewunderten wir das von Frank Gehry entworfene Gebäude mit seinem Wasserfall über zahlreiche Schwellen, die Objekte von Ellsworth Kelly und die Ausstellung von Matisse „The red studio“. Im Untergeschoss konnte man das Gebäude verlassen. Nach wenigen Schritten stand man vor Spiegeln, die hinten gelb leuchteten – ein Säulengang. Das Wasser, das über die Stufen floß, formte ein Muster, so dass wir überlegten, ob der Architekt die Stufen leicht unterschiedlich anlegen liess, um diesen Effekt zu erzielen. Auch im Obergeschoss führte ein Tür ins Freie. Mehrere, teilweise bepflanzten, Terrassen in unterschiedlichen Höhen erlaubten Ausblicke auf die Stadtteile von Paris.

Im Obergeschoss gab es noch eine riesige Videoprojektion und Zugang zu den oberen Terrassen.

Nach den Besichtigungen entschieden wir doch noch in die Innenstadt zu fahren, um dort zu Abend zu essen. Es hatte aufgehört zu regnen, war aber recht kalt. Wir fuhren wieder unter dem Arc de Triumphe durch, wunderten uns, dass kaum Radfahrer unterwegs waren und mussten noch etwas Zeit verbringen, denn die Restaurants bieten Essen normalerweise erst ab 19 Uhr. Irgendwann gegen 18 Uhr standen wir wieder vor der „Passage des Panoramas“, entdeckten dort ein kleines vietnamesisches Restaurant und bekamen sofort was zu essen. Karin bestellte ein thailändisches Singha-Bier !! Als wir die Ladenpassage verließen, hatten wir den Eindruck, dass Paris aufgewacht war. Plötzlich waren alle Brasserien voll mit jungen Leuten und auf den Gehwegen tummelten sich jede Menge Menschen. Wir gingen ums Viertel und fuhren dann über den Montmartre zurück. Diese Gegend war unglaublich belebt, Radfahrer fuhren wieder Amok und die Rückfahrt war richtig nervenaufreibend. Heute nur 18 km zurückgelegt.

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