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09. Juli 2026 – Radtour am Schaalsee

Als wir um 9 Uhr aufstanden war der Himmel bewölkt und es hatte nur 17 °C. Wir frühstückten neben dem Bus und fuhren um 11:30 Uhr los. Kurz nach dem Camping überraschte uns eine Schweinezucht. Fette Schweine suhlten sich in Drecklachen und fühlten sich dort scheinbar ziemlich wohl. Sie hatten ein grosses Areal und weiter hinten, in einem abgetrennten Teil, sah man kleine Ferkel herumwuseln.

Wir fuhren durch Seedorf, Groß Zecher (übrigens gab es auch Klein Zecher) nach Zarrentin am Schaalsee. Zwischen Groß Zecher und Zarrentin überqueren wir die Grenze zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern und damit auch die Grenze zwischen der früheren DDR und der BRD. Ein Schild am Strassenrand erinnerte an die Wiedervereinigung. Zarrentin war der zweitgrößte Grenzübergang in die DDR. Unterwegs nahmen wir einen etwas anspruchsvolleren Waldweg, mussten unsere Räder über einen umgefallenen Baum hiefen und Karin war froh, als wir wieder an die Strasse kamen. In Zarrentin aßen wir an der Uferpromenade in einem Fischgeschäft ein Matjesbrötchen (Karin) und süßsauer eingelegte Zugmaränen mit Brot. „Maränen“ heissen bei uns im Süden „Felchen“. Beides schmeckte perfekt. Als unser Hunger gestillt war, kauften wir noch einen geräucherten Saibling für das Abendessen, fuhren 800 m zurück in ein schönes Café gegenüber der evangelisch-lutherischen Kirche

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