23. – 24. Mai 2010 – Ankunft in Palermo
Am 23. Mai legte die Fähre im Hafen von Palermo an. Wir suchten den Weg zum vorgebuchten Hotel in Castellammare del Golfo. Zum ersten Mal hatten wir ein Navi dabei. Es führte uns zwar zielstrebig durch Palermo, aber leider in ein Neubauviertel, in dem die Strasse aber endete. Wir versuchten es nochmals, aber nach einem grossen Schlenker kamen wir wieder zur selben Stelle. Als kramten wir eine Karte hervor und orientierten uns auf die altmodische Weise, die uns aber endlich ans 66 km entfernte Ziel führte. Im Hotel fand ich nach einigem Suchen heraus, dass wir im Navi auch unbefestigte Wege zugelassen hatten. Deshalb führte es uns zu dem Feldweg, der als kürzeste Strecke berechnet worden war.
Vom Balkon des Hotelzimmers hatten wir einen schönen Blick auf das in allen Blautönen schimmernde Meer. Neben dem Hotel wuchs eine Riesenfenchel-Art (Ferula communis), deren Samenstände bereits vertrocknet waren. Auf den Stengeln hatten sich viele Schnecken versammelt.





Dann besichtigten wir den dorischen Tempel und das Theater von Segesta. Ein Tausendfüssler versuchte den Weg zu überqueren.






Von der Strasse hatte man einen schönen Blick auf Crocevie, bevor wir in Valderice abzweigten, um in das mittelalterliche Bergdorf Erice hochzufahren, das auf 750 m Höhe liegt. Im diesem Dorf befindet sich das Castello di Venere (Venusburg), das im 12. Jahrhundert von Normannen erbaut wurde. Vor der Burgbesichtigung nahmen wir noch eine Stärkung zu uns. Von da oben hatte man eine gute Aussicht auf Trapani und mit Plastikfolie abgedeckte Felder.











Von Elice ging es weiter nach San Vito lo Capo (rund 40 km), da wir dort ein Zimmer gefunden hatten. Am sehr schönen Sandstrand beobachteten wir bei einem Campari die Kitesurfer vor dem Monte Monaco im Hintergrund.


