24. – 25. Juni 2021 – Duisburg

Von Bielefeld ging es am nächsten Tag nach Duisburg. Der ausgesuchte Camping lag weit ausserhalb und wir brauchten einige Zeit um ihn zu finden. Er lag zwar idyllisch an einem See, aber es gab keinen freien Platz – alles reserviert. So steuerten wir einen anderen Stellplatz an, der im Stellplatz-Radar angezeigt war. Der Landschaftspark Duisburg Nord erwies sich als Glücksfall. Wir standen praktisch am Fuss eines ausrangierten Hochofens, den man besteigen durfte und gleichzeitig lag der Park am “Grünen Pfad”, einem Fahrradweg, der sich rings um Duisburg und Oberhausen zieht. Am Ankunftstag besichtigten wir die Gebäude im Landschaftspark. Der Gasometer entpuppte sich als größtes Indoor-Tauchbecken Europas – leider war es geschlossen, wir hätten es gerne von innen betrachtet. 

Am nächsten Morgen ging es auf die 46 km lange Radroute “Stahlküche – Den Wandel erfahren”, die an einigen Industriedenkmälern und an Hochöfen von ThyssenKrupp, die noch in Betrieb sind, vorbeiführte. Auf der HOAG-Strecke, einer ehemaligen Bahntrasse, die zu einem Fahrradweg umgestaltet wurde, ging es dann von Oberhausen zurück nach Duisburg.

Am Nachmittag entschlossen wir uns nicht mehr in Duisburg zu übernachten, sondern in die Eifel weiterzufahren. Wir fuhren direkt in die Nordeifel nach Heimbach. Der Wohnmobil-Stellplatz lag leider zwischen Hauptstrasse und Bahnlinie und war alles andere als ruhig. Ständig beschleunigten ungezählte Motorräder in der Ortsausfahrt und machten einen ohrenbetäubenden Lärm. Zum Glück nahm der Lärm nach Sonnenuntergang ab.

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