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25. September 2026 – Fahrradtour

Wir hatten beide nicht gut geschlafen. Karin wurde um 6:30 Uhr von einem Schwarm Kraniche geweckt, die laut schnatternd über unseren Bus flogen und dann von einer telefonierenden Frau unterhalten, die zu nah an unserem Bus stand.

Nach dem Frühstück starteten wir trotz der Kälte – es hatte höchstens 12 °C –  zu unser Fahrradtour zum Tauerwiesenteich. Wir hatten zwar eine Karte, die einen Seeadlerrundweg beschreibt, konnten aber nirgends Hinweisschilder finden, um den Weg zu fahren. So blieb uns nur übrig der Strasse entlang zu fahren. Zum Glück fuhren nur wenige Autos. Kurz vor Fröstgen sahen wir eine Horde Kraniche auf einem abgeernteten Maisfeld stehen. Also Glück gehabt, wären wir der Karte gefolgt, hätten wir keinen einzigen Kranich gesehen. Wir stellten die Räder ab und pirschten uns langsam an. Natürlich sahen uns die Vögel ziemlich schnell und einige flogen dann 50 m weiter auf eine grüne Wiese.

Da wir die Vögel nicht noch mehr stören wollten, gingen wir zurück und fuhren weiter zu dem Vogelbeobachtungsturm am Tauerwiesenteich. Oben standen bereits 2 Leute und beobachteten den See. Die Beiden hatten ein Spektiv, das noch etwas mehr Vergrösserung bot als unser Fernglas. Karin entdeckte einen Adler, der erst auf einem Baumstamm saß und später auf dem Boden herumstolzierte. Bei den meisten Fotos drehte er uns den Rücken zu, aber ein Bild zeigte ihn von der Seite. Wir fuhren weiter zum anderen Ende des Sees, da sich dort eine Gruppe von Silberreihern aufhielt. Da wir uns hinter Bäumen verstecken konnte, blieben sie recht ruhig. Seltsam war, dass am Ausfluss des Sees viele tote Fische im Wasser schwammen. Wir konnten uns nicht vorstellen, was der Grund war.

Für die Rückfahrt vertrauten wir wieder Komoot. Die App führte uns auf guten Waldwegen sicher zurück zum Bus. Unterwegs waren natürlich noch einige Stopps zur Pilzsuche notwendig. Leider fanden wir gar nichts brauchbares.

Abends um 18 Uhr fuhren wir zur Gaststätte „Zur guten Laune“ im Nachbardorf. Wir bekamen gerade noch einen Tisch. Neben uns feierte eine Gruppe mit über 20 Leuten einen Geburtstag, so dass wir uns wegen der Lautstärke kaum unterhalten konnten. Karin aß Kassler mit Sauerkraut und ich genoss einen Hirschbraten mit Rotkraut und Knödeln.

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