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26. November 2025 – Puerto del Rosario

Als wir heute morgen aus dem Fenster sahen, kam eine Regenfront aus dem Norden direkt auf uns zu. Wir warteten den Regen etwas ab und fuhren etwas später Richtung Antigua.Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass gestern als wir ankamen, riesige Ameisen (mehre als 1 cm grosse Tiere) auf dem Platz vor unserer Ferienwohnung wanderten. Google Lens identifizierte sie als Rossameise (Gattung Camponotus). Diese Art frisst Löcher in Holz und ist eine Bedrohung für Gebäude. Ihr Biss kann wohl ganz schöne Schmerzen verursachen. Diese Art ist auf Fuerteventura oft anzutreffen. Zum Glück kamen die Ameisen nicht in unsere Wohnung.

Da der Tank unseres Autos kurz vor Reserve war, tankten wir für 20 €. Der Sprit ist auf den Insel subventioniert, Superbenzin kostete nur 1,19 €/Liter. Es bildete sich sogar ein Regenbogen neben der Strasse. Das Foto aus dem Auto heraus läßt es nur erahnen.

Wegen des Wetters, Temperatur heute nur 17 °C, entschlossen wir uns das Käsemuseum von Antigua zu besichtigen. Wir kamen gerade noch in die Rezeption, da fing der Regen richtig an. Die Tickets kosteten 5 € pro Person und wir nahmen die Käseverkostung für 3,50 € dazu. Die Ausstellung enthielt aus meiner Sicht sehr wenig Information und war langweilig.

Dafür war der Kakteengarten hinter dem Gebäude wirklich imposant. Karin bastelte eine Kollage, die mich vor einem mehr als 8 m hohen Kaktus zeigt.

Die Käseverkostung war ebenfalls interessant, denn man konnte grosse Unterschiede feststellen. Der Ziegenkäse aus pasteurisierter Milch hatte viel weniger Geschmack als der Rohmilchkäse. Zum Abschluss gab es noch ein Schnäpschen aus Rum mit Honig.

In Puerto del Rosario regnete es immer noch, wir gingen daher in ein grosses Kaufhaus, um für das Frühstück der nächsten Tage gewappnet zu sein. Im Hafen hatte ein Kreuzfahrtschiff angelegt und manche Häuser waren bemalt.

Dann ging es wieder zurück zu unserer Wohnung.

Karin schloss auch gleich die Katze ins Herz, die kam sobald man die Schiebetür öffnete. Fast hätten wir verpasst, dass es ein schönes Abendrot gab.

Abends gingen wir in das Restaurant Casa Tino Matoso, das sich nur 500 m von unserer Unterkunft entfernt befand. In Tripadvisor wurde es gelobt und von manchen beschimpft, aber man sollte sich ein eigenes Bild machen. Wir waren die ersten Gäste, da wir 3 Minuten nach der Öffnung dort waren. Die Bedienung, eine junge Frau, sprach nahezu kein Englisch. Wir bestellten einen Salat als Vorspeise, Rinderfilet und ein Pilzrisotto. Der Salat war riesig, aber wie immer nicht angemacht – man bekam Essig und Öl in kleinen Portionsbecherchen. Wir zögerten den Salat vollständig zu essen, bevor wir die Hauptspeise zu sehen bekamen. Von unserem Tisch aus, konnte man beobachten, wie das Fleisch über dem Feuer gebraten wurde. Die Hauptgerichte waren sehr gut, Fleisch perfekt gebraten, Karin war voller Lob über ihr Risotto. Die Bedienung kümmerte sich immer wieder um uns, obwohl inzwischen weitere Gäste bedient werden mussten.

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