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28. Februar 2025 – Cáceres

Gleich nach dem Aufstehen und Duschen im privaten Badehäuschen riefen wir Christel & Gert an, die heute Geburtstag feierten. Obwohl die Vorhersage recht schlechtes Wetter angekündigt hatte und es in der NAcht etwas regnete, kam gegen 10 Uhr die Sonne und es wurde ein schöner warmer Tag. Wir radelten in die Stadt, erst entlang einer Parallelstrasse zur Ringautobahn. Dann kamen wir auf einen Radweg, der parallel zur Autobahn verlief und direkt ins Zentrum führte. Da Cáceres auf einem Hügel liegt, war wieder ein kurzer Anstieg notwendig, bevor uns Koomot direkt auf den Plaza Mayor führte. Dort war eine grosse Menschenmenge, es wurde getrommelt und getanzt. Mitten auf dem Platz wurde gerade die Attrappe eines Mannes auf einen Stuhl drapiert, der mit Stroh umgeben war. Nach etwa 10 Minuten, die Honoratioren – eine Frau in Tracht mit einer vollkommen unpassenden Sonnenbrille – mussten noch vom Fernsehen interviewt werden, kam ein Feuerwehrmann in voller Montur, der einen Benzinkanister dabei hatte und leerte etwas Benzin auf das Stroh. Die Frau durfte dann mit einer langen Stange das Feuer anzünden. Die Kinder und Erwachsenen bejubelten den symbolischen Scheiterhaufen. Das traditionelle Fest heisst „Las Lavanderas y quema del pelele“ und ist der Beginn des Karnevals. Die beliebte Aktion, die auf die Zeit zurückgeht, als die Wäschereien der Stadt das Ende des harten Winters mit dem Spaziergang und dem Verbrennen einer Stoffpuppe, der Pelele, feierten. Sie beendet symbolisch die schlimmste Jahreszeit.

Und das Ganze noch als Video …

Anschliessend gingen wir durch die Altstadt, besuchten dieses Mal nicht die Kathedrale, sondern gingen in das Museum hinter der Kirche.

Es wurden Funde gezeigt, die in Serradilla gemacht wurden. Goldschmuck aus dem 5. – 6. Jahrhundert vor Christus begeisterte uns besonders. Keine Ahnung, wie diese Juwelen zu dieser Zeit geschaffen werden konnten. Das Pferd mit dem Reiter ist ca 4 cm hoch.

Wir konnten noch die Zisterne aus der Zeit der Mauren besichtigen und gingen anschliessend noch etwas durch die Altstadt.

Bald landeten wir in der Fussgängerzone und es war wieder Mittagessenzeit. Karin trank ein „Alhambra Radler“ und aß einen Rotebeete-Salat mit Ziegenkäse. Ich trank ein Bier und Secreto vom Schwein mit Champignons und Kartoffeln. Beides liess etwas Würze vermissen.

Wir gingen noch einen Kaffee trinken und kauften im gegenüber liegenden Carrefour ein. Dann ging es die selbe Strecke zum Camping.

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