2020AsienPhilippinen

30.01.2020 – Sardinen vor Moalboal

Sehr schlecht geschlafen, da Achim alle paar Minuten husten musste. Deshalb hängen wir morgens am Pool rum und lassen es langsam angehen.

Am Nachmittag fahren wir mit dem Boot etwa 8 Minuten zu einem Strand und gehen dort schnorcheln. Kaum im Wasser sehen wir, weshalb jede Menge Boote dort ankern und massenweisse Taucher, Schnorchler und Leute abladen, die weder tauchen noch schnorcheln können. Die meisten haben nicht mal Flossen, tragen noch eine Schwimmweste oder gar einen schwimmring und strampeln wie wild umher ohne vorwärts zu kommen. Tja, die Attraktion sind riesige Sardinenschwärme, die an diesem Riff zu beobachten sind. Wolken aus Hunderttausenden oder vielleicht sogar Millionen von Sardinen, die sich koordiniert bewegen und auseinanderstieben, wenn ein Taucher durch sie hindurch schwimmen möchte. Wirklich ein faszinierender Anblick.

Der Schwarm
Karin taucht sofort hinunter ins Gewühl
Fischsuppe

Kurz vor unserem Boot begegnet uns Familie Kugelfisch, die sich durch uns kaum irritieren lässt.

Wir schnorcheln mehr als 45 Minuten, bis uns die leichte Strömung zu unserem Boot gebracht hat. Ein Taucher namens Chris (Belgier) ist mit an Bord, der die Szene von unten filmen möchte. Als er und sein Tauchguide auftauchen, ruft der Guide, ob wir den Walhai gesehen hätten, der gerade vorbeischwam. Haben wir natürlich nicht – Pech, wir sassen seit 5 Minuten im Boot.

An Land sieht man unzählige Restaurants und kleine Läden. Hier geht wohl abends die Post ab. Das Ambiente ist aber eher für junge Leute gedacht. Beim Bier am späten Nachmittag zeigt Chris uns seine Videos. Geschnitten, farb-korrigiert und mit Bildstabilisierung nachbearbeitet, sind seine Videos von einer professionellen Qualität.

Er hat ein Gestell mit mehreren Videolampen und 3 Kameras und filmt ausschliesslich, da die Qualität der einzelnen Videobilder wohl so gut sein soll, dass er auf Fotos verzichten kann. Er verwendet eine PANASONIC Lumix GH5 4K Digitalkamera. Chris erzählt bei der Rückfahrt, dass er während des 50 minütigen Tauchgangs ca 150 GB Videodaten produziert hat.

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