30. September 2026 – Tour durch Berlin
Der Stellplatz auf der Wohnmobil-Oase lag am Rande des Stadtteils Wedding. Übrigens war eine riesige Bolderhalle mit Aussenanlage direkt neben dem Gelände. Von dort ging es quer durch die Stadt in den Stadtteil Kreuzberg. Erst besichtigten wir noch den Holzmarkt, direkt auf ehemaligem Mauergebiet liegt. Am Morgen war dort nicht viel los, aber eine sehr schöne Anlage mit eigener Kita, die direkt an der Spree liegt. Das Plakat des „Fungi Fever Fests“ gefiel mir besonders. Die Geschichte des Holzmarkts kann man nachlesen (https://www.holzmarkt.com/das-holzmarktquartier).


















Am YAAM war auch tote Hose, daher weiter zur East Side Gallery, dem längsten erhaltenen Abschnitt der Berliner Mauer.





Die andere, vom Osten aus sichtbare, Seite der Mauer ist ebenfalls sehenswert.













Von dort fuhren wir zur Markthalle IX in Kreuzberg.



Wir fuhren weiter zum Prinzessinnengarten auf einem Friedhof in Neukölln, einem Öko-Projekt, das im Reiseführer interessant beschrieben war. Aber ausser einem alternativen Café konnten wir nicht das finden, das uns interessiert hätte. Wir fuhren daher rasch weiter zum Tempelhoffeld, dem ehemaligen Flughafen. Er wurde stillgelegt und jetzt kann man auf dem gesamten Areal Sport treiben. Ich war 1990 mal auf diesem Flugplatz gelandet und daher machte es Spass mal auf der Startbahn mit dem Fahrrad zu fahren.




Der Schwerbelastungskörper zeugt bis heute von dem größenwahnsinnigsten Bauvorhaben, das es je für Berlin gegeben hat. Am Ende einer Prachtstraße war ein gewaltiger Triumphbogen geplant, der alle baulichen Dimensionen Berlins gesprengt hätte. Im Jahr 1941 wurde in unmittelbarer Nähe zu dem geplanten Triumphbogen ein technisches Bauwerk errichtet, das die Tragfähigkeit des Baugrundes für diesen Monumentalbau prüfen sollte. Der Schwerbelastungskörper, ein zylindrischer Druckkörper aus massivem Beton, hat einen Durchmesser von 21 Metern, reicht 14 Meter in die Höhe und 18 Meter in die Tiefe. Er wiegt zwölftausend Tonnen und liegt im Bezirk Tempelhof.








Von dort ging es auf einem guten Radweg zurück ins Zentrum. Wir wollten im KaDeWe noch etwas einkaufen.


Von dort weiter zur Gedächtniskirche und etwas den Kudamm runter.



Auf dem Rückweg kamen wir noch an der Siegessäule vorbei. Am Ende kauften wir im Wedding bei einem Türken noch Obst. Die Radtour ging über fast 38 km. Das ständige Auf- und Absteigen bekam Karin gar nicht.


