9. Oktober 2021 – Bellinzona
Nachdem alle Pflanzen versorgt waren, die keinen Frost abbekommen dürfen, ging die Fahrt gen Süden um 14 Uhr los. Unterwegs kamen ständig Staumeldungen, die eine Verzögerung von bis zu 3 Stunden ankündigten. Aber das Navi fand schließlich eine bessere Strecke und ich war gegen 17.30 Uhr in Bellinzona. Am Gotthard mußte ich allerdings schon etwa 35 Minuten (etwa 2 km) im Stau stehen. Der Camping Bellinzona, auf dem ich eincheckte, kostete 30 Franken für eine Nacht und 1 Person – Karin wollte nicht mitfahren, sie zog ihr Chorwochenende vor. Mit dem Rad ging es dann in die Altstadt, dauerte dank Koomot nur etwa 10 Minuten (2,8 km). Es war ziemlich wenig los, nur einige Leute saßen in den Strassencafés, vor der Zitadelle war ein Zelt aufgebaut, in dem eine Podiumsdiskussion mit Fernsehübertragung stattfand. Ich wollte natürlich auf die Zitadelle und fand einen interessanten Eingang, der zu einem Aufzug führte, mit dem man einfach hochfahren konnte.
Von oben hatte man einen tollen Ausblick auf das Tal und die anderen Teile der Zitadelle, die gegenüber auf Hügeln verteilt lagen. Ein gepflasterter Weg und schließlich eine holprige Treppe führten hinunter in die Altstadt. Gegen 19.30 Uhr war ich zurück am Camping, las noch etwas und ging früh schlafen. Um 4 Uhr morgens erwachte ich, weil irgendwo jemand fürchterlich herumschrie. Konnte nicht herausfinden, was da los war. Aber nach etwa 10 Minuten war wieder Ruhe.
