26. April 2026 – Vogelbeobachtungen
Um 11 Uhr starteten wir um zu der Stelle zu fahren an der wir den Wiedehopf gesehen hatten. Es sind höchstens 2 km bis dahin. Wir waren kaum da als wir bunte Vögel auf einer Stomleitung sahen. Unser erster Gedanke war Eisvögel, aber ein Blick mit dem Fernglas zeigte, dass es sich um Bienenfresser handelte. Der Platz war wohl mal ein Stadion, denn ringsum waren Tribünen aus Beton, die schon bessere Zeiten gesehen hatten. Im Innern des Kreises tummelten sich die Bienenfresser am Boden, flogen hin und her und landeten immer mal wieder auf dem Stromkabel.


Wir hielten uns etwa 2 Stunden dort auf, beobachteten tatsächlich wieder einen Wiedehopf, der aber viel zu weit entfernt war, um ein gutes Foto zu machen. Stattdessen beobachteten wir Frösche, die in einem Tümpel gleich nebenan lautstark quakten, aber sofort verstummten, wenn man näher kam. Karin sah sie gut im Fernglas, während ich Mühe hat überhaupt einen Frosch zu sehen. Die beiden folgenden Bilder zeigen das Problem. Wer findet im linken Bild den Frosch ?


Auf der Suche nach Wiedehöpfen ginen wir weiter in Richtung eines kleinen Kanals, als ich sah, dass sich etwas im Gras bewegte. Es war eine schöne vielleicht 20 cm lange Schildkröte. Ich stellte sie etwas fotogener auf, aber sie entwickelte ein Tempo, das ich nicht für möglich gehalten hätte.


Nach 2 Stunden in der Sonne hatten wir genug und entschieden ein Restaurant zu suchen. Wir beobachteten, dass viele Autos in eine Seitenstrasse fuhren und schauten nach, was es dort besonderes gibt. Es war ein Fischrestaurant mit Gartenwirtschaft, in der viele Gäste aßen. Es gefiel uns und wir setzten uns an einen Tisch.

Der Kellner, der nach etwa 10 min erschient, nahm unsere Bestellung auf. Die Getränke kamen schnell, dann tat sich über eine Stunde nichts. Plötzlich kam gegrilltes Seafood, aber nicht der griechische Salat und nichts dazu. Wir aßen die gegrillten Kalamare und plötzlich hatte ich ein 5 cm langes Stück eines Nagels im Mund. Zum Glück war es so lang, sonst hätte ich es womöglich hinuntergeschluckt. Man möchte sich gar nicht vorstellen, wie das ausgegangen wäre. Wir reklamierten, der Ober wirkte genervt. Als nach weiteren 10 min immer noch nichts kam, bestellte ich die Rechnung und zahlte. Ein „sorry friend“ war die einzige Bemerkung. Enttäuscht von dem Service fuhren wir zurück zum Camping. Ein kleine dunkle Schildkröte versuchte gerade die Strasse zu überqueren. Da sie vom nächsten Auto überfahren worden wäre, retteten wir sie und brachten sie in den Wald.



