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24. August 2010 – Abreise nach Nosy Bé

So, letzte Nacht in der Muffbude. Schlecht geschlafen, oft aufgewacht, viele Traumfetzen. 5:45 Uhr rattert der Wecker, gäähhn! Frühstück, Abschied von allen, Jean Emile kommt noch bis zum Boot mit und jetzt: Regenhose an und Regencape raus. Aber diesmal hätten wir es gar nicht gebraucht, es hatte zwar Wellen aber es regnet nicht, nach eineinhalb Stunden waren wir da, das Taxi wartet schon. Rein mit dem Gepäck, die „Zivilisation“ hat uns wieder, zum Flugplatz, warten. 

Rings um den Flughafen geht das Leben seinen Gang, Kinder spielen vor dem Haus, Menschen laufen vorbei. Das Flugzeug aus Tana landet und dann geht’s endlich los. 

Ziemlich langweilig, so ein Flugreisetag. Einchecken, auschecken, einchecken, auschecken, Taxi rein und raus. Ach ja, keine Baleines mehr gesehen, schade, aber jano….
Am Flieger treffen wir die Filmemacher Jacqueline und Steven und den Chef von der Masoala Forest Lodge. Sie fliegen auch nach Tana. Butterweiche Landung, allerdings regnet es und es ist recht kühl. Wir fahren zum Hotel du Lac und die beiden kommen auch noch nach. Sie warten auf den Flieger nach Tulear. Wir sitzen draußen in der Sonne, essen Suppe, unterhalten uns a bissle und diskutieren. Natürlich über Kommunikation. Miteinander reden Bd. 357376😎🤣
Endlich ist es 16:00 Uhr, die Taxis kommen und jetzt sitzen wir hier wieder und warten auf den Abflug nach Nosy Bé. Mal gespannt wie es wird. Wir fliegen in den Sonnenuntergang und über den Wolken geht der Mond auf. Tolle Stimmung.

….. schon wieder ne butterweiche Landung… Und warm ist es draußen. An der Gepäckausgabe öffnet der Franzose vor mir sofort seinen Koffer und holt eine Pistole heraus. Er lädt sie durch und steckt sie sich in den Hosenbund – was ist denn hier los ? Ein Schildträger holt uns ab, natürlich wieder ein Klappertaxi. Im Dunkeln geht’s an Hell Ville vorbei, etwa ne Dreiviertelstunde dann sind wir im Aladamo. Der Chef, ich glaub Bernard heißt er, begrüßt uns und zeigt uns den Bungalow – wow – Strom. Dem Geräusch nach können wir erahnen, dass das Meer ganz nah ist. Der Vollmond scheint vom Himmel. Bernard ist in Konstanz aufgewachsen, dann war er jahrelang in der Karibik und ist jetzt seit zehn Jahren hier. Nix läuft mehr hier – WIR sind die einzigen Gäste. Nach einem Ankunftsbierchen beziehen wir den Bungalow. Ist ganz okay, allerdings kein warmes Wasser, aber was soll’s. Sind gespannt, morgen alles bei Tageslicht zu sehen.

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