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02. Oktober 2026 – Zarrentin am Schaalsee

Als ich um 6 Uhr heute morgen aufstehen wollte, um nach Kranichen zu schauen, begann es gerade zu regnen. Also blieb ich legen. Wir beschlossen zum Schaalsee zu fahren (170 km), da im Internet beschrieben war, dass es auch hier gute Beobachtungsstellen für Kraniche gibt. Wir fuhren nicht die ganze Zeit Autobahn, sondern fuhren einige Zeit die Landstrasse bis wir um kurz vor 15 Uhr nach Ludwigslust kamen. Mittagessen im Restaurant Alter Dragoner – Eisbein mit Sauerkraut und Möhrenbratlinge mit Salat.

Wir besichtigten dann noch Schloss Ludwigslust von außen. Das Schloss wird auch als Versailles des Nordens bezeichnet und hat einen riesigen Schlosspark.

Danach nahmen wir die Autobahn, Zarrentin hatte eine eigene Ausfahrt. Wir parkten am Wohnmobilstellplatz Wolfsschlucht, nahmen die Räder und fuhren erst zum Vogelbeobachtungsplatz am Schaalsee. Dort war allerdings keine Spur von Kranichen. Wir lasen im Internet nach und ein Beobachtungsturm namens „Kranichkieker“ in den Neuenkirchen Niederungen wurde empfohlen. Das war nur 10 km entfernt und mit guten Radwegen erreichbar. Wir entschieden spontan hinzufahren und hatten Glück, denn unterwegs stand eine Gruppe Kraniche auf dem Feld. Wir konnten sie mit dem Fernglas gut beobachten. Obwohl wir hinter Büschen standen, bemerkten sie uns recht schnell, wurden etwas aufgeregt, blieben aber am Boden.

Wir fuhren trotzdem weiter, erst durch den Wald und landeten an einem zauberhaften See ohne Vögel. Da es langsam dunkel wurde, konnten wir nicht lange bleiben. Auf dem Rückweg bildete sich bereits Bodennebel im den Wiesen. Wir waren froh über den guten Radweg, denn es wurde schnell Nacht und der Weg war teilweise rutschig wegen des nassen Laubs.

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