04. Juli 2026 – Fahrt nach Nordjütland
Um 11 Uhr fuhren wir los nach Nørre Vorupør (268 km) in Nordjütland. Fast die ganze Strecke ging über die Autobahn. Wieder ging es über eine lange Hängebrücke (1,7 km). Die Brücke Ny Lillebæltsbro führte über den „Kleinen Belt“ von der Insel Fünen zum Festland und man musste keine Maut bezahlen.



Später kam die 473 m breite Oddesundbroen (dt: Oddesund-Brücke). Sie ist eine kombinierte Strassen- und Eisenbahnbrücke, die über den Oddesund im Limfjord führt und das Festland im Norden Jütlands mit der Halbinsel Thyholm im Südwesten der Insel Vendsyssel-Thy verbindet. Das Wetter hatte sich inzwischen gebessert – blauer Himmel und 20 °C.


Nach etwas mehr als 3 Stunden kamen wir an. Das Ende der Strecke ging durch grüne Felder, die Gegend schien weitgehend leer. Als wir in den Ort Nørre Vorupør hineinfuhren, trauten wir kaum unseren Augen. Die Strasse war komplett gesäumt von Wohnmobilen. Wir fuhren zu einem Wohnmobilstellplatz ausserhalb des Orts und hatten Glück, dass ein Platz frei war. Gleich nach der Ankunft machten wir einen Strandspaziergang in den Ort. Am Strand waren viele Wellensurfer unterwegs.






Im Ort gab es ein Fischgeschäft, das frischen Fisch aber auch Fischgerichte anbot. Wir kauften 2 x Fish N’Chips, warteten kurz bis das Essen fertig war und gingen dann zurück zum Bus, um dort zu essen. Während des Essens telefonierten wir mit Julian.
Gegen 17:30 Uhr luden wir unsere Fahrräder ab und fuhren zu einem Vogelbeobachtungsstand in den Dünenanlagen. Im Besucherbuch stand, dass die letzten Besucher vorgestern 2 Kraniche gesehen hätten. Wir sahen leider gar keine Tiere, aber der Blick über die Dünenheidelandschaft war grandios. So fuhren wir bei kaltem Gegenwind zurück und setzten uns in den Bus. Draussen waren nur 16 °C und Wind – nicht gemütlich.


Hinter den WoMos zogen dicke Wolken auf. Wir schauten mal wieder Fussball Kanada – Marokko (0:3) auf Karins ipad.
