05. Mai 2026 – Camping Nissos
Wir fuhren heute die Strasse, die weiter um Lefkada rund herumgeht. Gleich nach Nydri, unserem momentanen Standort, ging es recht steil die Berge hoch.

In einem kleinen Dorf wurde es kurz eng, aber ansonsten war die Strasse kein Problem. Wir nahmen die Abzweigung nach Kalamitsi. Ein enges Sträßchen, nur ein PWK kam entgegen, das ewig lange in Serpentinen nach unten führte, mit Motorbremse im 2. Gang aber kein Problem.

Von der Anhöhe hatte man manchmal schöne Aussichten auf sogenannte „Traumstrände“ und die Inseln, die südlich gelegen sind. In den steilen Hängen standen oft Zypressen und auf dem Gipfel eines Bergs war eine verlassene NATO-Radarstation, ein berühmter „lost place“. Die Strasse war gesäumt von lila blühenden Judasbäumen.







Bei Kalamitri kamen wir wieder ans Meer, auch hier ein schmaler Strand mit herrlich türkisblauem Meer. Als man weiterfuhr, gab es einen Aussichtspunkt, der einen Blick zurück erlaubte. Am Rand des Abgrunds wuchs Mohn mit dem blauen Hintergrund des Wassers.




Als wir Lefkada über die Fährbrücke verlassen wollten, gab es einen Stau. Von links und rechts querten für 20 Minuten Yachten und Segelschiffe die Strasse. Karin ging an den Kai und machte ein paar Bilder. Die Fähre wurde weggedreht und gab den Weg für die Boote frei. Als alle durch waren, drehte sich die Fähre wieder zurück und der Autoverkehr konnte passieren.




Wir wollten ursprünglich zum Camping Kalamitsi Beach, den wir in Park4Night fanden. Die sehr schmale Strasse mit überhängenden Olivenbäumen führte leider zu einem Camping, der geschlossen war. Wir fanden schliesslich den Camping Nissos, der 3 km nördlich von Kanali direkt am Meer liegt. Zum Preis von 25 € (mit Strom) haben wir ein idyllisches Plätzchen unter Olivenbäumen – 20 m zum Strand.





Und zum ersten Mal gab es eine Gelegenheit eine Hängematte aufzuhängen.

