10. September 2021 – Praia de as catedrais

Nach dem Frühstück – das Foto zeigt nur Micha und mich, da Karin gerade im Bus alle verschiedenen Marmeladen aufzählen musste, die sie mitgenommen hatte –  fuhren wir mit der Rad zu den Stränden, die ein Naturdenkmal darstellen und nur 5 km von unserem Camping entfernt lagen. Wegen Corona mussten wir vorher im Internet kostenlose EIntrittskarten bestellen, deren Existenz am Eingang zu den Stränden auch tatsächlich geprüft wurde. Es ging die Treppe hinunter und schon stand man auf einem langen Sandstrand, den man nur während Ebbe besuchen kann. Bei Flut ist er komplett überspült. Die Felsen, die auf dem Strand lagen, und auch die meisten Klippen bestanden aus dicken aufgeschichteten Schieferplatten. Steile Klippen ragten am Rand hoch und in manchen Blöcken wuchsen die skurril aussehenden Entenmuscheln zwischen kleinen Miesmuscheln. Natürlich war man auch nicht allein am Strand, diese Felsformation ziehen sehr viele Besucher an. 

 

Highlights dieser Formationen waren die Spalten und Arches, die mal klein und eng, dann aber auch riesig und einsturzgefährded aussahen. Überall standen Menschen rum und wollten Fotos, auf denen sie in einer der Spalten posierten.

Nach dem Besuch des Strands wollten wir mit dem Fahrrad nach Barreiros fahren, fanden den Ort aber ziemlich verlassen vor. So fuhren wir insgesamt ca 7-8 km, um dann in einer Pulperia in der Nähe unseres Campings zu landen. Direkt an der Strasse waren Sonnenschirme und ein Zelt aufgebaut. Es kamen im Lauf der Zeit recht viele Gäste zusammen. Wir aßen die obligatorischen Pimientos de Padrón, Croquetas, Calamares und Choquitos a la plancha (kleine gegrillte Tintenfische mit Pommes und Knoblauch-Majo). Schmeckte recht lecker, war aber etwas wenig gewürzt. Dann ging es zurück zum Camping. Micha legte sich zu einem Mittagsschläfchen ab, während Karin und ich zum Strand gingen und tatsächlich badeten, obwohl die Sonne nicht so recht scheinen wollte. Das Wasser war herrlich frisch, vielleicht 20 °C. Wir sprangen gegen die kleinen Wellen und waren bestimmt 15 Minuten im Wasser. Dann endlich Urlaubsgefühle beim Liegen am Strand, lesen und Steine suchen.

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