14. November 2025 – Der Norden der Insel
Super gut geschlafen, es war sogar etwas zu warm, obwohl wir nur eine dünne Wolldecke und ein Betttuch hatten. Am Morgen der Blick aus dem Fenster – strahlend blauer Himmel, kaum eine Wolke zu sehen. Die Kakteen um das Hotel herum lassen das Herz von Liebhabern dieser Pflanzen höher schlagen.








Wir frühstückten um 8:30 Uhr und fuhren dann nach El Cotillo an die Westküste. Der Ort offenbarte sofort, dass hier Surfen und Kiten gross geschrieben werden. Überall Surfschulen und Geschäft, die alles zum Wellenreiten anboten. Überraschend viele Wohnmobile, die überall rumstanden – auch deutsche Kennzeichen waren vertreten. Und am Meer natürlich auch schöne Restaurants mit Blick aufs Meer. Das Skelett eines Wales, der 2004 angespült worden war und einer Aussichtsturm rahmten die Uferszenerie ein, die sehenswert war.












Weiter ging es über Los Lagos (Baugebiet für Ferienappartments) zum Faro de Tostón, einem klassischen Leuchtturm. Von dort führte nur noch eine unbefestigte „Strasse“ weiter nach Majanicho, einem kleinen Fischerdorf. Unterwegs kamen wir an vielen Stränden vorbei, an denen überall PKWs und Wohnmobile standen und Wellenreiter im Wasser auf die Welle lauerten. Rechts neben dem Feldweg unberührte Landschaft übersät mit schwarzen Lavafelsen. Da es am Vortag geregnete hatte, waren noch einige überschwemmte Stellen zu durchfahren bzw. zu umfahren, wenn man nicht abschätzen konnte, wie tief die Pfützen sind. Irgendwann kam die Sicht auf Lanzarote, das nur wenige Kilometer entfernt ist.














Von Majanicho ging eine geteerte Strasse nach Lajares und weiter Richtung Corralejo. Von der Strasse aus sah man viele Drachen über den Sanddünen schweben. Da wir das Drachenfestival am vorigen Wochenende versäumt hatten, zogen uns die Drachen magisch an und wir fuhren in deren Richtung. Die Strasse führte zu den grossen Dünen von Corralejo, einem Naturschutzgebiet. Am Strassenrand sahen wir ein kleines Café in einem moderne Ferienkomplex und machten dort Stopp für eine Kaffee. An der Küste entlang führte eine geteerte Strasse – rechts und links waren Parkplätze, die grösstenteils belegt waren. In Höhe des Hotel Riu Oliva Beach Resort waren die Drachen angebunden.

An der Strasse durch die Dünen von Corralejo gab es einige sehr schöne Badebuchten und natürlich tolle Ausblicke auf die Wüstengegend.






Wir fuhren dann zurück zum Hotel, nahmen in dem 24 °C warmen überdachten Swimming Pool ein Bad und legten uns noch in die Sonne. Da wir bis 19 Uhr warten mussten bis die Küche öffnete, setzten wir uns an einen der Sitzplätze rund um das Hotel.




Das Restaurant und alle Tische außerhalb waren heute Abend voll belegt. Eine Gruppe mit 100 Personen hatte sich angemeldet. Wir starteten wieder um 19 Uhr, sassen hinter der Plane im Freien und mussten recht lange auf den Hauptgang warten. Als Vorspeise gab es heute „frittierten Käse mit Palmhonig und Mandeln“ und „Pilze gefüllt mit Käse und Basilikumsosse“. Der Hauptgang „Gegrilltes Seehechtfilet mit Gemüse-Ratatouille und mit Ziegenkäse überbacken“ und „Iberisches Schweinefleisch mit Birnen-Chutney und Erdnuss-, Honig-Senf-Sauce“. Schmaggerfatz.




Die vielen Gäste machten ziemlich viel Lärm und es wurde bis spät in die Nacht lautstark gefeiert.
