14. September 2021 – Faro de Fisterra

Kurz nach 11 Uhr verliessen wir den Stellplatz und fuhren Richtung Fisterra. Erst langweilige Autobahn, dann Landstrasse, der Himmel grau und regnerisch. Wir besichtigten die Dolmen von Dombate, die 3900 bis 2700 vor Christus bewohnt waren. Wie die Leute damals wohl den riesigen Stein auf die Spitze legen konnten ? Zum Schutz der Steinen wurde eine grosse klimatisierte Halle erbaut.

Dann fuhren wir nach Corme, dem Zentrum des Entenmuschelfangs. Außer einer Tafel neben dem Parkplatz über die Geschichte der Muscheln gab es in diesem Ort aber keinen Hinweis, wo man diese Delikatesse kaufen könnte. In dem Ort war gar nichts los – es gab nur den kleinen Hafen und kaum jemand auf der Strasse. Weiter ging es nun zum Leuchtturm am westlichsten Ort Spaniens (in Portugal gibt es noch einen Ort der westlicher liegt). Es ging 3 km den Berg hoch, dann fanden wir einen genialen Stellplatz direkt an den Klippen. Außer uns war noch ein holländischer Bus und ein Hase da. Im Lauf der Zeit kamen immer mehr Wohnmobile, aber da jeder direkt an den Klippen stehen wollte, waren die Plätze schnell besetzt und die Neuankömmlinge mussten sich mit dem oberen recht schrägen Parkplatz begnügen. Direkt am Leuchtturm waren keine Wohnmobile erlaubt. 

Das Wetter war plötzlich super, keine Wolke am Himmel und wir mussten die Markise ausfahren, um etwas Schatten zu haben. Am Abend war der Sonnenuntergang, der heute um 20.49 Uhr (in Steinen ging die Sonne heute bereits um 19.42 Uhr unter !!) stattfinden sollte, das Hauptprogramm. Wir gingen über die Klippen zum Gebäude neben dem Leuchtturm und genossen das Schauspiel. Außer uns waren natürlich noch ca 100 Leute gekommen und tranken auf der Terrasse des Restaurants ihr Bier oder ihren Cocktail.

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