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23. April 2026 – Fahrt zur Fähre in Ancona

Um 11 Uhr verliessen wir den Stellplatz, bezahlten 26,50 EUR für die Nacht. Der Preis erscheint uns etwas hoch, denn das Sosta Camp hatte nur jeweils eine Toilette (Damen/Herren) und eine Dusche für den ganzen Platz. Wir fuhren auf die Autobahn und als wir an einem grossen Einkaufszentrum vorbeikamen, gingen wir dort einkaufen. Nudeln, unsere Lieblings-Spaghettisossen, Müsli, Tomaten, Obst, Käse und ein paar Kleinigkeiten für den Aufenthalt in Albanien. Wir kauften auch ein Brot und Brötchen für den Aufenthalt auf dem Schiff, denn beim letzten Mal machten wir die Erfahrung, dass es auf dieser Fähre nur wenig gibt bzw. ziemlich teuer ist. 

Um 14:30 Uhr kamen wir am Hafen an, holten unsere Tickets ab, schmierten die Brötchen und führen um 16 Uhr zum Kai. Die Grenzkontrolle dauerte und seit einer Stunde schauen wir jetzt zu wie ein LKW nach dem Anderen rückwärts ins Schiff fährt. Nagelneue PKW werden von Autotransportern abgeladen und ins Innere der Fähre gefahren. Um 18 Uhr durften wir endlich aufs Schiff und bezogen unsere Innenkabine, denn leider gab es keine Aussenkabine mehr.

Auf dem Schiff ist zur Zeit eine Art Hospital der „One health foundation“. Ziemlich viele Patienten sitzen vor Konsultationszimmern, in den wohl 17 Fachärzte verschiedener Richtungen Patienten untersuchen. Uns ist nicht klar, wie das funktioniert. Neurochirurgie, Onkologie, Augenheilkunde, … alles vorhanden.

Um 19:45 Uhr legten wir endlich ab. In letzter Minute fuhren immer noch LKWs hinter das Schiff und wurden noch verladen. Wir legten ziemlich genau mit dem Sonnenuntergang ab. Ancona erstrahlte in der Abendsonne. Ein kleines Bier, das ich mir trotzdem gönnte, kostete 6 EUR.

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