24. April 2026 – Ankunft & Eco Camping Valona
Trotz des ständigen Rumpels des Schiffs schliefen wir bis 7 Uhr, duschten und frühstückten in der Bar bei einem Kaffee unsere vorbereiteten Brötchen.
Um 8:30 Uhr wurden wir aufgefordert, die Kabinen zu räumen. Dieser Aufruf wurde aber bis 10:00 Uhr immer mal wieder durchgesagt, scheinbar hatten nicht viele Passagiere darauf reagiert. Etwa um 10:00 Uhr wurde durchgesagt, dass die Passagiere jetzt das Schiff verlassen könnten. Wir gingen daraufhin zum Auto, saßen dort aber fast eine Stunde zwischen LKWs und Transportern fest, bis wir endlich rausfahren durften. Dann stellten wir uns noch an der falschen Zollabfertigung an und verliessen den Hafen erst um ca. 11:30 Uhr. Wir fuhren direkt auf die Autobahn Richtung Vlora (Geschwindigkeitsbegrenzung 90 km/h). Diesel kostete momentan zwischen 199 und 202 Lek, entspricht ziemlich genau 2 EUR.



Unterwegs erinnern wir uns, dass es vor Vlora ein Vogelschutzgebiet gab, das wir bei unserem letzten Besuch in Albanien nicht besucht hatten. Wir fuhren also hin, obwohl der Camping laut Campercontact geschlossen sei. Außer uns waren nur 2 Camper und ein Zelt da. Der Besitzer Bess begrüßte uns sehr freundlich und teilte uns mit, dass es seine Frau nicht geschafft hätte bei Campercontact die Öffnungszeiten zu ändern, obwohl das Camp bereits in der 4. Saison geöffnet wäre. Da konnten wir behilflich sein, bereits 2 Stunden später waren die korrekten Daten in der App verfügbar.
Der Camping mitten im Wald, ohne Parzellen, mit einfach sanitären Einrichtungen, einer Küche und einer Bar, an der man sich selbst bedienen sollte, gefiel uns spontan.










Wir tranken einen Espresso in der „Bar“ und gingen dann auf Erkundigung an die Lagunen. Allerdings gab es nur ein paar weisse Reiher zu sehen. Flamingos waren auf der anderen Seite der Lagune, auch mit dem Fernglas nur schwer identifizierbar. Mal abwarten, vielleicht sind sie heute Abend näher. Auf dem Weg grasten 2 Pferde, die uns neugierig beäugten und die Wegränder waren voller blauer und violetter Blumen und verschiedene Distelarten.





Nach dem Abendessen gingen wir noch etwas an der Lagune entlang, wieder keine Vögel. Aber Orchideen, wie das Knabenkraut, der einschwieliger Zungenstendel, die die wellenblättrige Königskerze und Mariendisteln.





