23. Juni 2021 – Wolfcenter, Minden, Bielefeld
Am nächsten Morgen fuhren wir früh los, um das Wolfcenter in der Nähe von Dörverden zu besuchen. Diese Attraktion hatte am Montag und Dienstag, als wir in der Nähe waren leider geschlossen und so mussten wir die Strecke eben zurückfahren. Wir kamen kurz nach der Öffnung an und waren um diese Uhrzeit fast die einzigen Besucher. In dieser zooähnlichen Anlage leben 11 Wölfe in 5 Gehegen. Bei der Führung, die auch die Fütterung der Wölfe in einem Gehege beinhaltete, gab es jede Menge Information über das Leben der Wölfe, die Bedrohung der Menschen durch sie und wie man sich am besten verhält, wenn man einem freilebenden Wolf begegnet. Jetzt wurde auch klar, weshalb montags und dienstags geschlossen ist – an diesen Tage müssen die Wölfe fasten, sodass keine Fütterung angeboten werden kann. Während der Führung begannen die Wölfe plötzlich ihr typisches Wolfsgeheule anzustimmen. Man konnte sich dann vorstellen, wie es klingt, wenn man sie irgendwo im Wald hört. Neben den Wölfen konnte man auf dem Gelände auch Alpakas und Präriehunde besichtigen.
Vom Wolfcenter führen wir wieder Richtung Norden nach Minden. In dieser Stadt gibt es Unikum, das wir sehen wollten. Hier kreuzen sich 2 Wasserschifffahrtswege, der Mittellandkanal und die Weser. Der Kanal verläuft auf zwei Brücken über der Weser und man kann auf die Brücken hochsteigen. Dann fährt ein Schiff auf der Weser unten durch während ein anderes Schiff über dieses Schiff hinwegfährt.
Weiter ging es nach Bielefeld. Als wir dort auf dem Camping einchecken wollten, musste sich Karin erst noch einem Schnelltest unterziehen. Zum Glück war des Testzentrum nicht weit entfernt und noch offen. Nach dem Test öffnete sich dann die Schranke des Campings. Wir fuhren mit dem Fahrrad, angeleitet durch die App Koomot ins Stadtzentrum. Leider hatte die App eine ziemlich unkomfortable Strecke durch den östlichen Teutoburger Wald oberhalb von Bielefeld ausgesucht und wir kamen mächtig ins Schwitzen, da es eine lange Strecke recht steil bergauf ging. Dafür landeten wir im Villenviertel und fuhren an vielen beeindruckenden Häuser vorbei. Die Fussgängerzone anschauen und Abendessen in Bielefeld, dann mussten wir bereits zurück. Jetzt fuhren wir einen bequemen Weg entlang der Hauptstrasse und wunderten uns über die Strecke, die Koomot ausgewählt hatte.
Nachdem ich entdeckte, dass die Telekom seinen Kunden für jedes Tor der deutschen Mannschaft 1 GB Datenvolumen geschenkt hatte, schauten wir uns abends das EM-Fussballspiel Deutschland : Ungarn, das 2:2 endete, im Bus auf unserem ipad an. Leider gab es auf dem Camping keine Möglichkeit, das Spiel auf dem Fernseher zu sehen. Und wieder gab es 2 GB Gratis-Datenvolumen.
