25. September 2022 – Heimfahrt

In der Nacht gab es immer mal wieder starke Windböen und es blitzte über dem Meer. Um 8 Uhr waren wir beim Frühstück und kauften natürlich noch kräftig ein – Nudeln, Olivenöl, Bitterorangenbier, …  Kurz nach der Abfahrt fing es an zu regnen und auf der Strecke zur Autobahn stand das Wasser mindestens 10 cm hoch auf der Strasse. Der Regen, allerdings weniger heftig, hielt an bis wir Rom erreichten und Richtung Florenz abzweigten, dann wieder blauer Himmel und Sonne. Aber nur kurz, dann kamen wieder Wolken. Nach 2 Stunden übernahm Karin das Steuer und fuhr durch bis Parma. Während dieser Zeit regnete es nicht. Da wir uns entschlossen hatten nach Hause zu fahren, übernahm ich in Parma das Steuer. 40 km vor Mailand staute sich der Verkehr ohne ersichtliche Ursache immer wieder. Ein kurze Baustelle, an der sich die 3 Spuren nur etwas verengten, war die Ursache. Alle Fahrer in Italien holen grundsätzlich mmer alles für sich raus, rechts überholen, wenn der Wagen vor einem nicht weggeht – normal. Lichthupe und Auffahren bis auf einen Meter Abstand – normal, Geschwindigkeitsbeschränkungen interessierten wirklich Niemanden. So ist es kein Wunder, dass das kleinste Hindernis gleich einen kilometerlange Rückstau verursacht, den manche sogar durch Überholen auf dem rechten Standstreifen mit Tempo 100 zu verkürzen versuchten. Richtung Mailand wurde der Verkehr immer heftiger, wir verliessen die Autobahn noch kurz um zu tanken -1,74 € pro Liter statt über 2 € auf der Autobahn  – da lohnt ein kleiner Abstecher. Auf der Autobahn Richtung Chiassio nahm der Verkehr erst kurz vor Grenze ab und als wir in die Schweiz hineinfuhren, war der Verkehr fast schon langweilig. Dafür fing es wieder an zu regnen und kostete viel Aufmerksamkeit. Am Gotthard-Tunnel war kein Stau – wir konnten direkt einfahren. Das letzte Stück, Karin übernahm in Luzern wieder das Steuer, erforderte dann unsere letzten Reserven, denn es regnete die ganze Zeit. Um kurz nach Mitternacht hatten wir die 1168 km lange Strecke mit nur 3 kurzen Stopps geschafft – 15 Stunden Fahrt lagen hinter uns.

Panormabild der Bucht von Neapel (aus 18 Einzelbildern zusammengesetzt)

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