28. September 2026 – Spreewald
Wir fuhren nur ein kurzes Stück weiter, nämlich rund 45 Minuten (52 km) und checkten um 11:30 Uhr am „Spreewald Caravan- und Wohnmobilpark Dammstrasse“ ein. Wir bekamen einen der letzten Plätze und wurden gleich von 2 Leuten begrüßt, deren VW Bus Bad Säckinger Nummer hatte. Der Stellplatz kostete 28 € (Strom wird nach Verbrauch abgerechnet). Sehr freundliche Begrüßung seitens der Besitzerin des Parks.
Die Räder vom Fahrrad-Anhänger runter und schon ging es auf die Gurken-Radtour. Ein sehr schöner Radweg im Wald, rechts und links von Känalen begleitet, führte uns nach Leipe und weiter nach Burg an der Spree. Unterwegs hatte der Biber einen Baum angenagt und seinen Untergang besiegelt. Leider hatte Karin die Empfehlung von Gabi Thoren nicht ganz gelesen – das empfohlene Restaurant lag nämlich nicht in Burg, sondern bei Lübbenau. Also erst mal Kaffee und Kuchen in Burg und dann zurück zum Gasthof Wotschofska, der mitten im Spreewald liegt.











Die anfangs gute Fahrradroute wandelte sich in eine Betonstrasse, in der kurze Betonplatten hintereinandergelegt wurden ohne sie miteinander zu verbinden. Das Fahrrad ruckelte ohne Ende. Mein Versuch, die Technik von Wellblechpisten zu nutzen, scheiterte an der Geschwindigkeitsbeschränkung des ebikes. Man konnte einfach nicht die Geschwindigkeit erreichen mit der man über die Schwellen hinweghüpfen könnte. Diese Betonpiste erstreckte sich über mehr als 7 km. Als wir am Restaurant ankamen, taten uns die Arme weh und wir waren froh, dass wir die Strecke bewältigt hatten.
Wir aßen Wildgulasch mit Rotkraut und ein Gurkensüppchen. Daa fragten wir den Kellner, ob es einen Weg zurück nach Lübbenau gäbe, ohne die Räder über Brücken schieben zu müssen. Er meinte es gäbe nur die Option über die Betonpiste (20 km) oder durch den Wald mit 6 Brücken (3,5 km). Damit war die Entscheidung klar, wir fuhren durch den Wald. Das Überwinden der Brücken war zwar schweißtreibend, wir entwickelten aber eine gewisse Routine.








