01. Juli 2026 – Kopenhagen
Wir frühstücken um 8 Uhr neben dem Bus. Unser Wohnmobil gewährt uns noch für eine Stunde Schatten. Zugegebenermassen, gemütlich ist anders und man zahlt 37 € pro Nacht. Die Sanitäranlagen waren in spezioellen Containern, die 3 Waschkabinen mit Dusche und Klo enthielten. Diese Container werden in Dänemark auch bei Festivals eingesetzt und sind recht praktisch.





Dann ging es wieder auf die Fahrräder Richtung Müllverbrennungsanlage Amager Bakke (wörtlich „Hügel von Amager“). Wieder kamen wir an einem Bad im Kanal vorbei, in der ein aussergewöhnliche Sprungturm eingebaut war. Kinder nutzten die Gelegenheit. Es ging vorbei am „Schwarzen Diamanten“, einem Anbau der Königlichen Bibliothek. Dann hatte man einen schönen Blick auf die Marmorkirche. Wir radelten vorbei am Freistaat Christiania, der sich hinter einer Mauer verbarg, durch Gassen am Kanal entlang, einem Kirchturm, der halb hinter einem Gerüst verborgen war und modernen Wohngebieten mit Bootsanleger. Sehr nett, aber den ganzen Tag fuhren Bootstouren mit hunderten von Touristen durch den Kanal. Wir machten Halt an der Oper. Im Kanal dahinter lag ein Restaurant-Schiff vor Anker – noch keine Gäste da.















Der nächste Halt vor bei den Gewächshäusern der Noma Projects. Es wurde 2022 gegründet um das Wissen, die Innovationen und die Geschmacksrichtungen über die 4 Wände des dazugehörigen Restaurants in Kopenhagen zu verbreiten. Das Noma galt als eines der besten Restaurants der Welt (3 Michelin-Sterne), schloss aber den Kopenhagener Betrieb Ende 2024. Jetzt widmet es sich Lebensmittel-Innovationen und der Entwicklung neuer Geschmacksrichtungen. Als wir ankamen, begann gerade eine Test-Verkostung von einigen ihrer Produkte an der wir gerne teilnahmen. Neben den Gewächshäusern war ein schöner Blumengarten angelegt.









Vom Noma hatte man bereits Amager Bakke vor Augen, das aus jährlich 400.000 Tonnen Müll rund 160.000 Haushalte mit Fernwärme und 62.500 Häuser mit elektrischer Energie versorgen soll.
