30. Juni 2026 – Faxe, Asken Museum & Kopenhagen
Um 9:30 Uhr verliessen wir das Camp Møns Klint und fuhren zum Asken Museum (122 km). Auf der Autobahn fiel uns an einer Ausfahrt der Ortsname Faxe auf, den wir im Zusammenhang mit einer Sehenswürdigkeit auf Südseeland gelesen hatten. Kurzentschlossen fuhren wir hin und fanden eine grosse Halde an der Kalk abgebaut wird.

Es gab eine Aussichtsplattform, ein Museum und man durfte sogar in die Halde hinabsteigen und selbst nach Fossilien suchen. Haben wir nicht gemacht, denn wir wollten ja weiter zum Museum.



Nochmals 40 km weiter kamen wir zum Asken Museum für zeitgenössische Kunst, das in Ishøj liegt. Direkt hinter dem Museum gab es einen gut besuchten Badestrand.












Zur Zeit fand eine Ausstellung von Thomas Dambo statt, der Recyclingkünstler, der auch den Troll in Maribo gebaut hatte. Die Trolle sind über 3 m hoch.

















Es gab auch einige Säle mit normalen Installationen. Karin schaut gerade ein Video an, in dem ein Frau immer wieder auf ein Metallplatte eindrischt.







Ein Bällepool lud die Kinder zum Spielen ein und anschliessend gingen wir durch einen spektakulären Gang zum Café und genossen dort unser erstes Smørrebrød.





Weiter ging es ins Zentrum von Kopenhagen. Wir stellten unseren Bus im Urban Camp Copenhagen ab, einem Wohnmobilstellplatz ohne grossen Charme, dafür aber sehr zentral. Die Sanitäreinrichtungen in Containern waren sehr gut, besser als auf manchem Camping. Beim Empfang durch eine sehr freundliche Dame wurden wir gewarnt, dass zur Zeit viele Fahrraddiebstähle stattfänden. Besonders e-Bikes wären gefährdet. Sie empfahl uns, die Fahrräder über Nacht in einem speziellen Container abzustellen, den sie dafür bereitstellen. Machten wir abends dann auch. Aber zuerst fuhren wir mal wieder kreuz und quer durch das Zentrum und machten Zwischenstopps an vielen interessanten Orten. Unser Ziel waren die Reffen, da es dort einen Street Food gab. Er war noch nicht sehr besucht, aber wir fanden einen Mexikaner, bei dem wir Tacos und Burrito aßen.

































Da Kopenhagens Müllverbrennungsanlage gleich um die Ecke war, fuhren wir noch hin. Leider wurde gerade geschlossen, nur ein paar Kletterer übten noch an der enorm hohen Kletterwand an der Aussenseite des Gebäudes. Sie mussten jetzt auch abbrechen. Die Kletterwand geht senkrecht hinauf bis auf 85 m Höhe und ist (zur Zeit) die höchste künstliche Kletterwand der Welt.





Auf dem Weg zurück kamen wir an einem public viewing der Fussball-WM vorbei. Es spielten gerade Norwegen – Elfenbeinküste. Das abgesperrte Gebiet war voll besetzt und unzählige Fahrräder standen vor dem Areal.





Als wir die Fahrradbrücke zu den Korkenzieher-Hochhäusern überquerten, fiel uns noch eine Schwimmbad-Installation auf, in der noch ein paar Leute badeten.

