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06. Juli 2026 – Fahrt nach Esbjerg & Ribe

Der Morgen begann mit der Suche nach den Sanitäranlagen des Stellplatzes. Sie waren etwas versteckt hinter dem Seglerhaus. Überraschung, die Räume waren blitzsauber – Dusche, Waschbecken und Toilette in einem Raum. Zutritt bekam man nur nach Eingabe des Codes, den man mit der Bestätigung der Zahlung als Email erhielt. Die Dusche wurde separat mit 10 DKK belastet, also auch hier musste man erst den Code eingeben. Entsorgung war problemlos möglich. Temperatur 15 °C, während in Steinen mehr als 30 °C sind.

Wir wollten dann den im Wald versteckten Troll suchen. Zum Glück gab es in Google Hinweise, wie man ihn findet. Wir fuhren also hin, es hatte inzwischen begonnen zu nieseln. An einem Waldparkplatz hielten wir an und gingen in den Wald hinein. Nach einigen Minuten sahen wir das Trollnest. Der wilde Emil lag ruhig schlafend auf der Seite. Wie immer bei Dambo gibt es keine Hinweisschilder, wo sich der Troll versteckt.

Während der weiteren Fahrt regnete es, nieselte es und manchmal war es für kurze Zeit trocken. Plötzlich meinte Karin, dass am Strassenrand in einem Feld an dem einige Möwen im Graben saßen auch Kraniche stehen. Wir konnten nach ca 100 m rechts rein fahren und gingen vorsichtig zurück. Die Möwen bemerkten uns zuerst. Wir waren geschützt durch ein paar Bäume, so dass uns die Kraniche nicht sofort bemerkten. Auf diese Weise konnten wir uns bis auf ca. 30 m nähern. Die Vögel starteten sofort als sie uns bemerkten.

Wir konnten unser Glück kaum fassen. Einem Kranich in freier Wildbahn so nahe zu kommen, ist fast ein Wunder. Glücklich fuhren wir weiter nach Esbjerg, der viertgrössten Stadt Dänemarks (ca. 75000 Einwohner). Gleich am Anfang kamen wir zu einem Monument, vier weisse Männer, die in die Ferne schauen.

Kaum waren wir am Monument fing es wieder an zu regnen. Wir fuhren in die Innenstadt, da wir etwas einkaufen und natürlich in einem Street Food Market essen wollten. Unter dem Regenschirm gingen wir durch die Fussgängerzone, fanden den Food Market und aßen dieses Mal vietnamesich. Esbjergs Innenstadt wäre sehr nett, wenn es nicht regnen würde. So blieb uns nur ein kurzer Rundgang und zurück zum Auto.

Wir entschieden uns nach Ribe (30 km) weiterzufahren. Im Hafen verfuhr ich mich an einem Kreisel und so konnten wir einen Blick werfen auf ein Areal indem Windkrafträder zusammengebaut werden. Im Hintergrund wurden die Türme aufgestellt und im Vordergrund liegen die Rotoren und die Naben.

Der Wohnmobilstellplatz in Ribe war um 17 Uhr bereits voll. Wir fuhren daher zum Camping Storkesøen und nahmen einen der letzten Quick-Stellplätze. Der kleine Stellplatz kostete 27 €, Dusche wurde extra mit einer Duschkarte abgerechnet und man durfte an diesem Platz keine Markise ausfahren und keine Stühle hinstellen. Den See durfte man auch nicht nutzen und angeln kostete ebenfalls zusätzlich. Angesichts des schlechten Wetters war das kein Problem. Wir schauten das Fussballspiel Spanien – Portugal (1:0) und gingen danach schlafen.

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