08.07.2020 – Laax & Crap Signina

Die Nacht war wieder sehr kalt. Aber morgens wärmt die Sonne schnell alles auf. Nach dem Frühstück starten wir zu einer weiteren Radtour. Hinunter zur Rheinschlucht erscheint uns doch zu ambitioniert und so fahren wir erst mal Richtung Laax. Kurz nach Laax Falera interpretieren wir die Schilder falsch und fahren rechter Hand Richtung Laax. Es geht immer wieder bergauf und wir landen in einer Neubausiedlung mit schönen Häusern, aber wenig Beschilderung der Radwege. Schliesslich landen wir in einer Sackgasse, haben leider ein kleines Schild übersehen und müssen einige Hügel zurück. Als wir das Schild sehen, geht es wieder hoch und wir haben eine schöne Sicht auf den Laaxer See, müssen aber wieder steil bergab auf einem Weg, der wohl schon länger kein Fahrrad gesehen hat. Immerhin waren wir für dieses kurze Stück nahezu eine Stunde unterwegs. Der See ist das Zentrum von Laax und am Parkplatz gibt es eine kostenlose eBike-Ladestation. Selbst benötigte Ladekabel sind in einem Kasten neben der Ladestation kostenlos nutzbar – was für ein Service ! Na ja, unsere Akkus brauchen noch keinen Strom und wir fahren zu der Aussichtsplattform Crap Signina, die einen tollen Blick auf die Berge und einen Golfplatz !!!  bietet.

Eine Bausünde neben vielen anderen Häusern

Leider geht ein kalter Wind und wir müssen uns auf den Boden in die Sonne setzen, um uns eine Stärkung in Form eines Apfels zu gönnen. Der Weg führt hinunter in die Rheinschlucht und uns wird schnell klar, dass unsere Fahrräder für diese Strecke nicht geeignet sind. Ohne gutes Profil auf den Reifen würden wir auf dem Schotter bei diesem Gefälle nur so dahinschlittern und irgendwann umstürzen. Also zurück nach Laax und dann finden wir den regulären Radweg, der uns in 5 Minten nach Laax-Falera bringt. Dort nehmen wir einen Kaffee und schauen den Knirpsen beim Erkunden der Abenteuerstrecke zu. Es gibt Halfpipes und Rundstrecken für die Kleinen. Selbst 2-3 Jährige fahren mit ihrem Laufrad oder mit Rollern, die vorne 2 Räder haben, in halsbrecherischer Geschwindigkeit  durch die Strecke und lernen ihr Gleichgewicht zu trainieren. Die Eltern schauen relaxed vom Café aus zu und geniessen offensichtlich die Gelegenheit zum Chillen. Von Falera sind es nur wenige Minuten nach Flims und kurz vor dem Campingplatz beschliessen wir doch noch etwas durch den Wald zu fahren. Es geht gemächlich leicht bergab und man hat irgendwann einen schönen Blick auf den Caumasee.

Es geht immer weiter bergab und so landen wir wieder am Ufer des Sees und nehmen nochmals ein erfrischenes Bad. Der Weg zurück zum Camping ist kinderleicht und gegen 17 Uhr sind wir zurück, kochen – Linsen mit Nudeln und Saitenwürstle. Die Linsen kommen aus der Dose, schmecken sogar einigermassen gut. 

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