10.07.20 – Im Engadin – St Moritz

Die Nacht am Bahnhof von Versam vergessen wir lieber. Erst hat das Ladegerät des Buses den Strom ausgeschaltet, d.h. nicht funktioniert mehr, kein Licht, kein Wasser, keine Klospülung, kein Kühlschrank. Vier volle Tage ohne Strom, nur gelegentlich PV-Strom aus unserer Stromtasche, haben die Bordbatterie leergesaugt.  Und dann kamen ständig Züge, der Letzte morgens ca um 0.30 Uhr und der Nächste schon wieder um 4.30 Uhr.  Karin hat kaum geschlafen, denn im Dachcamp hört man natürlich die Geräusche als ob man neben dem Bahngleis liegt. Aber auch unten im Bus war es sehr laut, ich hab auch nur kurz und unruhig geschlafen. Um 7 Uhr kommt Karin runter und wir fahren praktisch spontan und ohne Frühstück los Richtung St Moritz. Dort hat es viele Campingplätze und wir hoffen noch einen Stellplatz zu bekommen. Kurz nach dem Julier-Pass halten wir und frühstücken. Am Camping Silvaplana ist leider nichts frei – wäre schön gewesen, da direkt am Ufer des Sees. Aber am TCS Camping in St Moritz finden wir für 3 Nächte Unterkunft. Nach einer kleinen Stärkung sitzen wir schon wieder auf dem Rad und fahren nach und durch St Moritz. Vorbei am Casino, vor dem nur die teuersten Autos parkiert sind. Sehen uns die Läden an und stellen fest, dass uns diese Dinge überwiegend nicht gefallen. Wir trinken am Seeufer in einem einfachen Bistro einen Eistee aus Kaffeebohnen-Schalen und beobachten die vorbeiflanierenden Leute. Einzig ein paar besondere Häuser lohnen das Städtchen im Sommer, z.B. das Hotel Palace, das schon imposant aussieht. Aber die ganze Gegend rundum ist sehr schön.

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