21. September 2020 – Eckernförde

Heute ist es einiges wärmer geworden, die Sonne schiebt sich durch den Nebel und so können wir draussen gemütlich frühstücken. Dann machen wir uns auf den Weg nach Eckernförde. Die etwa 15 km fahren wir entlang an riesigen Feldern, die teils frisch umgegraben oder sogar schon wieder eingesät wurden. Fast alle Häuser sind schön mit Blumen geschmückt und haben riesige Gärten. Der Radweg ist super asphaltiert und so kommen wir flott voran. Am Hafen tauchen wir in die Fußgängerzone ein, Achim liebäugelt schon mit einem Fischbrötchen, das man auf einem Schiff kaufen und davor auf Bänken oder im Strandkorb vernaschen kann. Aber erstmal fahren wir am Strand entlang und ärgern uns, dass wir kein Badezeug mitgenommen haben, denn es ist echt warm geworden und einige Leute wagen ein Bad in der seichten Ostsee. Zumindest ein Strandspaziergang muss aber sein, also Hose aus ( ich hab ja noch die Radlerhose drunter😎), Schuhe und Strümpfe und rein ins Wasser. Ich schätze, es hatte so etwa 20 Grad, also nicht zu kalt.
Zum Beine trocknen setzen wir uns auf ein Bänkchen und beobachten ein U-Boot, das irgendwelche undurchschaubaren Manöver vollzieht.
Und dann gehts durchs Wasser zurück zu den Fahrrädern und schiebenderweise durch die Fußgängerzone. In einem Laden sehe ich nette Klamotten, aber ich brauch ja nix😎🤣, deshalb fahren wir erstmal weiter und essen bei besagtem Schiff unsere obligatorischen Fischweckle. Die netten Jäckchen lassen mir aber doch keine Ruhe und so fahren wir zurück und ich erstehe doch wirklich ein T-Shirt, das passende Jäckchen und noch nen Schal dazu, weil ich ja keine Tücher habe……und bald der Winter kommt…..
Auf dem Rückweg muss ich leider noch Aldi Nord plündern. Es gibt Blumenzwiebeln und ich möchte noch viele davon in den Boden bringen, damit die Bienchen nächstes Frühjahr was zu futtern haben.
Zurück am Campingplatz beschließen wir, dass wir zumindest noch ein Bad in der Schlei nehmen müssen, radeln also an den „Strand“ und wagen uns durch den Schlamm ins nicht gerade angenehm riechende Wasser. Aber es ist nicht wirklich ein Genuss, also schnell unter die warme Dusche und danach noch in den letzten Sonnenstrahlen lesen und einen kalten Sanddornlikör trinken. Um uns rum hoppeln immer wieder vier Hasen, die wohl hier zwischen den Bussen und Wohnwagen ein geruhsames Leben haben.

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