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26. Juni 2026 – Albuen & Langø

Am Morgen schien die Sonne auf das Auto. Karin hielt es um 7:30 Uhr nicht mehr aus und kletterte vom Aufstelldach runter. Auch unten war es um diese Zeit schon recht warm. Wir kurbelten die Markise raus und brachten den seitlichen und vorderen Sonnenschutz an. Jetzt gab es genügend Schatten vor dem Bus. Vor dem Frühstück gingen wir schwimmen im Pool. Das Wasser hatte knapp 30 °C, es gab also keine lange Wartephase, duschen und rein.

Wir befinden uns übrigens auf der Insel Lolland und Albuen bedeutet „Ellbogen“ auf dänisch. Der Name leitet sich von der Landzunge ab, die sich wie ein langer Arm ins Meer erstreckt. Das Meer war leider nicht sehr einladend, denn am Rand schwamm ein Gürtel aus braunen Algen.

Um 11 Uhr fuhren wir mit den Rädern nach Langø, das ca. 6 km entfernt lag. Wir wollten von dort weiter nach Nakskov, beschlossen aber wegen der Sonne und der Temperatur nicht weiterzufahren. Wir rollten durch den Mini-Ort, kein Mensch war zu sehen. Am Hafen war eine kleine Fischbar. Vor dem Restaurant waren bereits 2 Tische belegt. Hinten raus Richtung Meer gab es 2 kleine Tische. Wir durften dort Platz nehmen, Schatten und ein angenehmes Lüftchen wehte – perfekt. Ein Frau sprach deutsch, gab uns die Speisekarte (auf dänisch) – mit Google Übersetzer kein Problem. Wir bestellten gebackene Fischfilets mit Pommes für Karin (22 EUR) und Fish N Chips (26 EUR) für mich. Das kleine Wasser für Karin kostete 4 EUR und ein kleines Bier vom Fass (6,70 EUR), bezahlt wurde direkt bei der Bestellung per Kreditkarte. Trinkgeld ist in Dänemark nicht üblich. Das Essen schmeckte wirklich sehr gut. Während wir aßen füllte sich das Lokal, wir waren gerade rechtzeitig angekommen. Hinter dem Restaurant waren ein paar WoMo-Stellplätze ohne Schatten, die auch in CamperContact beschrieben sind. 

Während des Essens fiel uns auf, dass wir die Fahrräder nicht abgeschlossen hatten. Unser Vertrauen in die Dänen wurde nicht bestraft, die Fahrräder waren noch da. Nach dem Essen ging es wieder zurück über den Deich zum Camping. Um 16 Uhr bezahlten wir unseren Aufenthalt (39 € pro Nacht) an der gerade besetzten Rezeption, denn wir wollten morgen weiterfahren. Wir hatten bereits 2 Nächte via Internet auf der Insel Møn vorbestellt. Dann gingen wir mal wieder in den warmen aber dennoch erfrischenden Pool.

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