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26. September 2026 – Senftenberg

Wir fuhren weiter Richtung Berlin. Unterwegs mal wieder 2 Stopps zum Pilzsuchen. Ein paar Pfifferlinge war die ganze Ausbeute. In Lauta fielen uns auf, dass die Gegend neben der Strasse als „Sperrgebiet mit Lebensgefahr“ ausgeschildert war. Wir recherchierten im Internet. Die Gegend ist geologisches Sperrgebiet, da wegen des ehemaligen Bergbaus Rutschungsgefahr besteht.

In Senftenberg entschlossen wir uns spontan hier ein paar Nächte zu bleiben. Ringsum gibt es 5 ehemalige Braunkohle-Abraumhalden, die heute alle geflutet sind. Seit diesem Jahr sind die Seen durch Wasserkanäle verbunden. Die Kanäle gehen teilweise in Tunneln unter der Strasse hindurch, einer ist sogar 1050 m lang. Wir checkten im Komfortcamping Senftenberger See ein, bekamen den vorletzten freien Platz. Als wir ankamen, stand vor der Rezeption bereits eine lange Schlange. Wir setzten uns daher erst mal in den Imbiss am See bei Soljanka und einer Bratwurst mit Pommes.

Der Radweg geht direkt am Imbiss vorbei und wir machten noch eine kleine Radtour nach Senftenberg, kleine Altstadt mit Schloss und etwas pompöser Hafen. Als wir auf der Landungsbrücke standen, fuhr gerade eine Bootssauna auf den See raus. Nette Idee, hatten wir noch nie gesehen. Der See ist wirklich sehr gross.

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