29. September 2021 – Quer durch Spanien

Unsere heutige Route ging von Salamanca über Madrid, Saragossa, Barcelona, Girona nach Argelès-sur-Mer – ziemlich genau 1000 km auf der Autobahn. Wir fuhren um 9.15 Uhr los und kamen um 19.30 Uhr auf einem Stellpatz in Argelès an, der zwar nicht idyllisch ist, aber bei Nacht wollten wir nicht lange rumsuchen. In Montblanc – so heisst der Ort wirklich – kurz vor Tarragona tankten wir für 1,149 €, das war angesichts des normalen Preises für Diesel zwischen 1,349 und 1,519 € extrem billig.

Zwischen Salamanca und Madrid war das weite Land, nur Weiden und abgeerntet Felder in einer endlos erscheinenden Ebene. Dann sah man eine Schlechtwetterfront von Westen kommen, die bedrohlich aussah uns aber nicht weiter tangierte. Unser Navi führte uns tatsächlich durch die Innenstadt von Madrid. Nach Madrid kam eine lange Strecke, die an Arizona und die Badlands in USA erinnerte, extrem trockenen Gegend. Kurz vor Barcelona gab es mehrere Hügel, an denen sich riesige Wolken bildeten, aber wir bekamen nur wenige Regentropfen ab. Dafür durfeten wir den Feierabendverkehr auf der Autobahn rund um Barcelona geniessen. Immer wieder Stop and Go. Vor den Pyrenäen war der Himmel dagegen tiefschwarz und wir fuhren durch einige heftige Regenschauer. In Richtung Frankreich konnte man sehen, dass das Wetter dort viel besser war. Der Himmel erinnerte an die Himmel in Salvadore Dalis Gemälde, eine ganz besondere Stimmung. Heute ist, verglichen mit der letzten Nacht in Salamanca , ein richtig lauer Abend. Micha fuhr die Strecke über Nordspanien und dann entlang der Pyrenäen. Als wir die französische Grenze überquerten, war er kurz hinter Toulouse. Wir werden ihn wahrscheinlich morgen wiedersehen.

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